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Nach der Wende wohnungslos

Hinz&Künztler erzählen, wie sie das Ende der DDR erlebten und wieso sie danach wohnungslos wurden. Außerdem: Grenzerfahrungen auf der Flüchtlingsroute in Südosteuropa, Jens Harzer liest Georg Elser, wie Fritz Schumacher Hamburg prägte.

Liebe Leserin, lieber Leser,

kommt Ihnen der Mann auf unserem Titel bekannt vor? Kein Wunder: Reiner ist seit vielen Jahren das Gesicht, mit dem HanseWerk Natur auf der Rückseite unseres Magazine auf seine Kooperation mit uns aufmerksam macht. Und selbstverständlich kennt ihn jeder Hinz&Künztler, weil Reiner nachmittags hinterm Kaffeetresen in unserem Vertrieb steht.

Das ist aber nicht der Grund dafür, dass er es auf den Titel geschafft hat: Reiner und zwei andere Hinz&Künztler, die aus der DDR stammen, erzählen, wie sie den Mauerfall vor 30 Jahren erlebt ­haben. Und wir haben recherchiert, wie der ostdeutsche Staat mit Obdachlosen umgegangen ist – die es auch in der DDR gab.

Ich musste in den vergangenen Wochen viel über meine Reise an die Außengrenzen der EU nachdenken. Mit der Diakonie war ich in Ungarn, Serbien und Rumänien. Die anderen Reiseteilnehmer arbeiten alle mit Flüchtlingen. Wir haben uns mit Sozialarbeitern, Juristen und Menschenrechtsexperten ­getroffen. Natürlich ist vieles bekannt, aber vor Ort zu erfahren, wie Flüchtlinge behandelt werden, und das in Europa, das war schockierend. Meinen Reisebericht lesen Sie im Magazin.

Außerdem in der November-Ausgabe: Zwei junge Ex-Wohnungslose fordern Bürgermeister Peter Tschentscher zum Handeln gegen Armut und Obdachlosigkeit auf; KZ-Gedenkstättenleiter Detlef Garbe erzählt seine Lebensgeschichte; und Schauspieler Jens Harzer erzählt uns im Interview, wieso er aus den Verhörprotokollen des Hitler-Attentäters Georg Elser liest.

Ihre Birgit Müller (Chefredakteurin)

In der November-Ausgabe

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