Caritas-Kampagne

Armut macht krank

Dass Gesundheit oft vom Einkommen abhängt, prangert die neue Jahreskampagne der Caritas an. Sie ruft dazu auf, armen Menschen den Zugang zu medizinischer Versorgung leicht zu machen – und nicht zu teuer. Denn: „Jeder verdient Gesundheit“.

Sperrgebiet St. Georg

Neue Maßnahme gegen Prostitution

Künftig sollen Freier bei Kontaktaufnahme zu Prostituierten in St. Georg Geldbußen zwischen 200 und 5000 Euro zahlen. Hilfeeinrichtung kritisiert: „Die Leidtragenden sind die Frauen.” Diakonie fordert mehr Unterstützung beim Ausstieg aus der Prostitution.

Arbeitslos und arm

Ohne Job droht ein Leben in Armut

70 Prozent der Arbeitslosen sind armutsgefährdet. Die Quote liegt weit über EU-Durchschnitt und steigt seit der Einführung von Hartz IV stetig. Die Diakonie macht schlecht bezahlte Arbeit und unzureichende Sozialleistungen verantwortlich.

Garagenbrand

Obdachloser erzeugte Feuer selbst

Die Polizei hat den Mann identifiziert, der beim Garagenbrand in Winterhude ums Leben gekommen ist. Offenbar hat der 56-Jährige schon länger in dem Gebäude gewohnt. Auch die Ursache des Feuers haben die Ermittler herausgefunden.

Musik

220 Geigen für Altona

Gino Romero Ramirez bringt Schülern das Geigespielen bei. Davon profitieren die Kinder genauso wie ihre Familien und die ganze Schule. Eine Geschichte, die fast zu schön ist, um wahr zu sein – und die man ab 15. Januar sogar im Kino sehen kann.

Zahlen des Monats

Reiche werden minütlich reicher

Diese Zahlen haben es in sich: Jede Minute wächst das private Vermögen in Hamburg um satte 22.717 Euro. Das haben der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Gewerkschaft Verdi hochgerechnet. Sie fordern, die Vermögenssteuer wieder einzuführen. 

Erich-Klabunde-Preis

Ausgezeichnete Sozial-Reportagen

Wie leben Flüchtlingskinder in Billbrook? Was geht im Kopf eines zum Islam konvertierten Wandsbekers vor? Antworten geben zwei Reportagen, die mit dem Hamburger Erich-Klabunde-Preis für engagierten sozialen Journalismus ausgezeichnet werden. 

Obdachlose aus Osteuropa

Gestrandet und ausgenutzt

70 Prozent der Obdachlosen im Winternotprogramm sind Osteuropäer. Dass Hamburg nach EU-Recht und dem Sicherheits- und Ordnungsgesetz für sie sorgen muss, ist klar. Aber warum landen eigentlich so viele auf der Straße?

Hamburger Kinderkrimi

Mit Mut und Morseknochen

Zwei Kinder, ein erwachsener Ermittler und ein kleiner, hässlicher Hund jagen eine Verbrecherin von Hamburg-Blankenese über den großen Teich bis nach New York: Die Klasse 3b der Gorch-Fock-Schule hat einen spannenden Detektivroman geschrieben.

Winternotprogramm

Mehr Plätze freigegeben

Die Stadt reagiert auf die Engpässe im Winternotprogramm: Seit Ende vergangenen Jahres werden obdachlose Männer, die zuvor in der Spaldingstraße untergekommen waren, in die Bargteheider Straße vermittelt. Sie sollen dauerhaft dort wohnen können.