Erna, der Baum nadelt

Harry Rowohlt liest für uns und was sonst noch am Wochenende los ist

rowohlt_harryWir konnten es ja kaum glauben: Kultautor Harry Rowohlt hat sich bereit erklärt, morgen, am Samstag, 19.9., beim Abschiedsfest des Harbourfront Literaturfestivals zu lesen. Der Erlös des Abends kommt Hinz&Kunzt zugute. Um 21.30 Uhr geht es auf der Cap San Diego los.

Was wir schon vorab verraten dürfen: Die Chancen stehen gut, dass Rowohlt aus „Erna, der Baum nadelt“, einem botanischen Drama am Heiligen Abend, liest!

Anschließend gibt es Livemusik von der Band „8 to the bar“ – die musikalisch von Swing- bis Bluesmusik alles drauf hat und sich bewusst in keine Schublade stecken lässt – wie der Star des Abends, Harry Rowohlt, selbst.

Was sonst noch los ist am Samstag: Pianist Yul Anderson lädt Hinz&Künztler zu seinem Konzert in der Laeiszhalle ein! Mehr darüber…

Die lange Nacht des Grundeinkommens: Hinz&Kunzt-Mitarbeiter sind dabei. Mehr darüber…

Noch eine lange Nacht in Hamburg: Die lange Nacht der Kirchen. Der Hinz&Kunzt-Vertrieb startet eine Aktion, damit Sie Samstag Nacht auch einen Verkäufer des Straßenmagazins vor den Hamburger Gotteshäusern treffen.

Hinz&Kunzt wünscht allen ein schönes Wochenende!!!

Hamburg literarisch

Der Countdown auf der Homepage des Harbourfront steht auf Null. Denn heute startet das erste internationale Literaturfestival im Hamburger Hafen!

Bei 85 Veranstaltungen in elf Tagen lesen namhafte Autoren an spannenden Orten in der Hafencity, der Speicherstadt, an den Landungsbrücken und auf der Reeperbahn aus ihren Werken.

Bei so einer Auswahl ist es gar nicht einfach sich für einige Termine zu entscheiden. Unsere Empfehlung: Newcomer kennenlernen und literarische Größen nicht verpassen.

Plakat Harbour FrontBeim Debütantensalon dürfen sich junge Autoren präsentieren: Am 12. und am 19. September auf der Cap San Diego. Lesen Sie hier mehr darüber.

Wir freuen uns besonders, Autoren zu treffen, die sich an unserer Hinz&Kunzt-Literaturausgabe in diesem Sommer beteiligt haben:

Rainer Moritz liest am Freitag, 11.9. aus seinem neuen Roman auf der Cap San Diego in der Salonbar. Der Eintritt ist sogar frei!

Feridun Zaimoglu ist dort drei Tage später, Montag, 14.9. zu Gast. Hinz&Kunzt-Leser kennen ihn spätestens, seit wir für unsere Juniausgabe mit ihm über sein Engagement für Einwanderer-Kids gesprochen haben

In der aktuellen Hinz&Kunzt stellen wir Uwe Timm vor. Der Autor kommt fürs Festival aus München wieder in seine Heimatstadt und liest unter dem Titel „Der Kapitän und die Tante im Hafenviertel“ am Mittwoch, 9.9., in der Kirche St. Katharinen.

Leider bereits ausverkauft: Ein Abend mit Siegfried Lenz.

Karten für das Seeräuberfest mit Kirsten Boie, die das Hinz&Kunzt-Kinderbuch über Obdachlosigkeit geschrieben hat, sind noch zu haben! (Samstag, 19.9.)

Und abends sollten Sie das große Abschiedsfest nicht verpassen. Autoren und Literaturfans feiern auf der Cap San Diego – der Reinerlös geht an Hinz&Kunzt. Zuerst wird Harry Rowohlt mit seinem „Kleinscheiss“ das Publikum auf Touren bringen, dann sorgt die Live-Band „Eight to the bar“ (auf Rowohlts Empfehlung) für Stimmung. Beginn: 21.30 Uhr. Karten für 14 Euro und alle Infos gibt´s hier.

Preisapplaus und Rätselrausch

Wir haben die Gewinner unseres Sommerrätsels gefeiert – und freuen uns jetzt schon aufs nächste Mal.

„Wäre ich nicht der Kapitän, wäre ich heute Abend gar nicht hier“, sagt Jens Weber bei der Feier und Preisverlosung zum großen Hinz&Kunzt-Sommerrätsel. Klar dass die auf der Cap San Diego stattfinden muss, schließlich ist die Adresse des Schiffes auch die Gesamtlösung des 21-Fragen-starken Rätsels gewesen. 54 Einsender haben sich bis zum Ende durchgeknobelt, weitere 38 Rätsler zumindest ihre Teillösungen eingeschickt.

Alle waren eingeladen, um auf den spannenden Rätselsommer anzustoßen und bei der Ziehung der Preise dabei zu sein.

Cap-San-Diego-Kapitän Jens Weber und seine Frau Sabine Hanno-Weber luden uns auf ihr Schiff ein
Cap-San-Diego-Kapitän Jens Weber und seine Frau Sabine Hanno-Weber heißen rund sechzig Rätsler auf ihrem Schiff willkommen.

Kleiner Wehmutstropfen: „Die Plietsch-Crew, die die Fragen für Hinz&Kunzt entwickelt hat, will weiter anonym bleiben und ist heute abend nicht da“, sagt Hinz&Kunzt-Chefredakteurin Birgit Müller.

Dafür gibt es ein dickes Kompliment vom Cap San Diego-Kapitän. „Respekt an alle, die sich da rangetraut haben. Ich habe kaum eine Frage gelöst gekriegt“, gibt er zu. So ohne Weiteres kommt man ja auch nicht darauf, dass mit dem reichsten Mann der Welt Dagobert Duck aus Entenhausen gemeint ist und Libyen die einzige Nation mit einer einfarbigen Flagge ist.

Die Sommerrätsellöser haben sich die Urkunde, die jeder Teilnehmer bekommt, mehr als verdient und hoffen heute Abend auf einen der 49 Preise. Die werden in einem mehrstufigen Verfahren ausgelost – je mehr richtige Antworten, desto größer die Gewinnchance. Die Chance auf einen der vier Hauptpreise haben natürlich nur die, die das komplette Rätsel gelöst und die richtige Summe (182) als Kapitänspost an die Cap San Diego geschickt haben.

Jens Weber betätigt sich als Glücksfee. Die erste, die sich einen Preis aussuchen darf, ist Michaela Weiske. Überraschenderweise entschied sie sich nicht für die von Barkassen Meyer gesponserte Hafenrundfahrt für 30 Personen. Der tollste Hauptpreis, findet Chefredakteurin Birgit Müller und versucht ihn Michaela Weiske schmackhaft zu machen – vergeblich, sie will das Krimidinner für zwei Personen.

Im Nachhinein betrachtet irgendwie schicksalhaft. Denn der nächste Name, den Jens Weber aus dem Loskörbchen fischt, lautet Andreas Arndt. Der ist Hinz&Kunzt-Verkäufer, Mitglied der Schrebergartengruppe und Teil der Hinz&Künztler-Rätselbande. Die hat wochenlang gerätselt und gegrübelt – und gemeinsam schon längst beschlossen, dass sie den Hauptpreis, die Barkassenfahrt für 30 Personen gewinnen müssen. Doch sie wollen ihn nicht für sich und ihre Freunde, sie wollen den Gutschein weiterverschenken.

Strahlende Gewinner zwischen Kapitän Jens Weber und H&K-Chefredakteurin Birgit Müller
Strahlende Gewinner zwischen Kapitän Jens Weber und H&K-Chefredakteurin Birgit Müller

„Wir haben in Hinz&Kunzt von den Jugendlichen im Sonnenland gelesen, die viele soziale Probleme haben. Die sollen sich einen schönen Tag auf dem Schiff machen.“ Da sind alle erstmal sprachlos. Und Birgit Müller ist ganz gerührt – dabei kennt sie das von Hinz&Künztlern schon. „Unsere Leute sind immer besonders engagiert, wenn es um junge Menschen geht, und jederzeit bereit zu helfen.“ Klar dass die Hinz&Künztler-Rätselbande einen Riesenapplaus erntet. Ihre Geste kommt wirklich von Herzen.

Großzügig ist auch der nächste Gewinner: Hannes Bremert ist einer der jüngsten Rätsler und gewinnt einen Dämmertörn auf der Alster – den er gleich an seine Eltern weiterverschenkt. In Abwesenheit gewann eine Teilnehmerin den vierten Hauptpreis: Einen Tag am Set der Telenovela „Rote Rosen“ und die Chance, dort als Statistin mitzuspielen.

Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern, auch denen der vielen kleineren Preise. Mit deren Verlosung, Finger Food und Sekt geht der Abend kurzweilig weiter. Birgit Müller entlockt den Rätslern die ein oder andere Anekdote. Diejenigen, die übers Internet gemeinsam in unserem Blog gerätselt und sich ausgetauscht haben, haben die Möglichkeit, sich auch persönlich kennen zu lernen. Gesprächsstoff gibt´s ja genug.

plietsch_kleinEin schöner Abend mit klugen Rätselfreunden, vor denen wohl nur ein Geheimnis sicher ist: die Identität der Rätselcrew Plietsch, die sich – jetzt können wir es ja verraten –  an diesem Abend doch unter die Gäste gemischt hat und schon an neuen kniffligen Fragen getüftelt hat. Für das große Sommerrätsel 2010!

Für den Aha-Effekt: Die ausführlichen Antworten auf alle Sommerrätselfragen, können Sie sich auf unserer Homepage im PDF-Format herunterladen. Bitte hier klicken.

Wer das Sommerrätsel verpasst hat: Es erschien in der Hinz&Kunzt-Juniausgabe und hier können Sie es sich noch einmal ansehen:

Wenn Sie mögen, lesen Sie den Artikel über die Jugendlichen aus dem Billstedter Quartier Sonnenland, der die Hinz&Künztler-Rätselbande auf die Idee brachte, ihren Hauptpreis zu spenden: