Hinz&Kunzt ist das Hamburger Straßenmagazin. Die aktuelle Ausgabe können Sie bei einem der 500 Verkäufer in und um Hamburg erwerben. Mehr Infos in den FAQ.

Lieb und lecker

Was ist gute Aufzucht und sollte man Tiere essen? Radikale Tierschützer:innen stoppten vor knapp einem Jahr die Schlachtung von Goofy. Wir haben die Schulklasse besucht, die den Ochsen von der Geburt bis in den Schlachthof begleiten wollte. Außerdem: Hamburgs letzte große Pandemie vor rund 125 Jahren, Musiklabels abseits vom Mainstream(ing) und die Stadtteilküche La Cantina in Ottensen vor dem Aus.

Moin Moin

für uns ist ein Traum wahr geworden. Wenn Sie die September-Ausgabe in den Händen halten, ist unser Umzug in vollem Gange – in unser neues Haus im Stiftsviertel in St. Georg. Dort wird nicht nur gearbeitet, sondern ab kommendem Monat auch gewohnt: 24 Hinz&Küntzler:innen finden hier ein neues Zuhause!

Beim Aufräumen im alten Büro kamen natürlich Erinnerungen hoch. An meine erste Reportage zum Beispiel: 2014 probten rumänische Arbeitskräfte den Aufstand vor einer Wurstfabrik in Neu Wulmstorf. Diese Fabrik ist längst dicht. Andernorts hat sich die Situation im Vergleich zu damals verbessert, wie Sie in meinem Beitrag im Schwerpunkt zum Thema Fleisch lesen können. Uns beschäftigen aber nicht nur faire Löhne, sondern selbstverständlich auch Fragen zu Themen wie tiergerechte Aufzucht oder den Verzicht auf Schlachtung. Dem Ochsen Goofy haben Tierschutzproteste das Leben gerettet. Was die Jugendlichen darüber denken, die trotz Corona das Tier für ein Schulprojekt über Monate begleitet haben, lesen Sie auch in dieser Ausgabe.

Apropos Corona: Wussten Sie, dass die letzte große Epidemie erst vier Generationen zurückliegt? 1892 brach im reichen Hamburg die Cholera aus. Erst danach kam man auf die Idee, in Kaltehofe eine Filteranlage für sauberes Trinkwasser zu bauen, wie unser Autor Frank Keil für Sie recherchiert hat.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!

Ihr Jonas Füllner

In dieser Ausgabe