Hamburgs schönste Leerstände 2013
Im Online-Leerstandskalender zeigen Hinz&Kunzt und Mieter helfen Mietern im Advent, wo Häuser frei sind, in denen keiner wohnt.
Im Online-Leerstandskalender zeigen Hinz&Kunzt und Mieter helfen Mietern im Advent, wo Häuser frei sind, in denen keiner wohnt.
In der Dezember-Ausgabe von Hinz&Kunzt: Unsere Party zum 20. Geburtstag, ein kleiner Apfel und das ganz große Geld, Gepflegte Schwermut mit der Band Gloria, Hinz&Künztler Jörg und sein großes Glück vom eigenen Zuhause.
Die Diakonie Hamburg verabschiedet ihre Chefin und Hinz&Kunzt seine Herausgeberin. Annegrethe Stoltenberg geht in den Ruhestand. Mit ihr sind wir durch politisch raue See gesegelt und werden ihre Warmherzigkeit und ihre guten Ideen vermissen.
Im Koalitionsvertrag von Union und SPD haben die Sozialdemokraten mit der Rente mit 63, Mindestlohn und Mietenbremse wichtige Forderungen durchgesetzt. Sozialverbände begrüßen den Vertrag prinzipiell – fordern aber, dass den Worten Taten folgen müssen.
Die große Koalition hat sich in den Verhandlungen auf die Einführung einer Mietpreisbremse verständigt. Künftig darf der Preis bei Neuvermietungen nur zehn Prozent über dem Mietenspiegel liegen. Ungerecht: Bereits überhöhte Mieten müssen bei Neuvermietungen nicht gesenkt werden.
Moralische Stützen und Dolmetscher zwischen den Welten: Bei Streit mit Ämtern, Ratlosigkeit angesichts unübersichtlicher Formulare oder Furcht vor Behörden helfen in Hamburg die Ämterlotsen. Jetzt wird das Projekt des Diakonischen Werkes zehn Jahre alt.
Dass die Mieten in Hamburg steigen, bringt Hilfeempfänger besonders in Schwierigkeiten. Trotz neuem Mietenspiegel sind die ihnen zugestandenen Wohnkosten auf dem Stand von vor zwei Jahren. Viele zahlen sogar aus eigener Tasche drauf. Eine Anpassung der Mietobergrenzen ist nicht in Sicht.
Saga GWG haben in der Einladung zu einer Informationsveranstaltung für ein Neubauprojekt am Suttnerpark unzulässige Angaben der Mietinteressenten verlangt. Das berichtet das Hamburger Abendblatt. Über das „Fragerecht des Vermieters“ klärt ein neues Infoheft des Datenschutzbeauftragten auf.
Das Projekt Frauenwohnung will obdachlosen Frauen Platz in Übergangswohnungen anbieten. Sozialpädagogin Christina Habermann startet jetzt mit der Suche nach geeigneten Objekten. Sie sollen eine Alternative zu Massenunterkünften bieten.
Wenn Obdach- und Wohnungslose ins Krankenhaus müssen oder pflegebedürftig werden, trifft sie das härter als andere. Zumal es kaum spezielle Einrichtungen für sie gibt. Über ein passendes Angebot in Hamburg diskutieren Experten am Mittwoch.