Kennedybrücke

Toter Obdachlose ist identifiziert

Der tote Obdachlose von der Kennedybrücke ist identifiziert. Er heißt Andre-Heinz M., unter Hinz&Künztlern bekannt als „Bürgermeister“. Seit dem Sommer hatte er unter der Brücke sein Lager aufgeschlagen. Eine Obduktion soll jetzt die Todesursache klären.

Einrichtungen schlagen Alarm

Tagesaufenthaltsstätten dicht!

Überfüllte Einrichtungen, überforderte Mitarbeiter und kein Ende in Sicht. Die Anlaufstellen für Obdachlose bewältigen den Ansturm kaum oder gar nicht. Das Herz As muss zeitweise sogar schließen. Dabei könnte der Senat mit einer simplen Maßnahme helfen.

Zahl des Monats

Im Griff der Flasche

Laut Suchthilfebericht der Stadt sind in Hamburg 45.000 Menschen abhängig von Alkohol. Das sind so viele wie Pinneberg Einwohner hat. Herbert Grönemeyer nannte Alkohol das „Drahtseil, auf dem du stehst“. Doch wer gilt eigentlich als abhängig? Und wie viel Alkohol ist in Ordnung?

St. Pauli

Esso-Tankstelle abgerissen

Die Kult-Tankstelle an den Esso-Häusern wurde am Mittwoch überraschend abgerissen. Der Abriss der Häuser soll Anfang März folgen. Nun geht es um die Zukunft des Areals: 400 Viertelbewohner haben am Samstag auf einer Stadtteilversammlung Forderungen aufgestellt. 

Brandstifter geständig

War Flüchtlingshaus marode?

Nachdem ein 13-Jähriger die Brandstiftung in der Altonaer Flüchtlingsunterkunft gestanden hat, rückt nun der Zustand des Hauses in den Fokus. Offenbar gelangte der Brandstifter durch die offene Haustür in das Treppenhaus, denn unter anderem soll das Schloss seit Jahren defekt gewesen sein. 

Prostitution

Huren zeigen ihre Welt

Flatrate-Bordelle, Menschenhandel, Zwangsprostitution – über Sexarbeit gibt es viele Klischees. Hamburger Sexarbeiterinnen und Beratungsstellen laden am Sonntag dazu sein, sich in St. Georg selbst anzuschauen, wie es hinter den Fassaden von Stundenhotels und Co. aussieht.

Momentaufnahme

Mirabella und Ionel, Hamburg

Mirabella, 25, verkauft Hinz&Kunzt vor Edeka in Büchen; Ionel, 28, verkauft vor dem City Center Buchholz. Eine andere Chance, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, sehen sie nicht. Dafür ließen sie sogar ihre Kinder in ihrem rumänischen Heimatdorf zurück.

Wanderarbeiter-Ausstellung

Bericht aus Moldawien

Tausende Kinder wachsen in Moldawien elternlos auf, weil Mutter und Vater keine Arbeit finden und im Ausland Geld verdienen müssen. Die Fotografin Andrea Diefenbach hat einige jahrelang begleitet. Am 10. Februar berichtet sie im Museum der Arbeit über ihre Erlebnisse.