Engagement : Auszeichnung für Hinz&Künztler

Ausgezeichnet: Justizsenator Till Steffen überreicht Erich Heeder die Urkunde für sein Engagement. Foto: Mauricio Bustamante

Für sein Engagement für Obdachlose und im Offenen Atelier Mümmelmannsberg ehrt der Senat den langjährigen Hinz&Künztler Erich Heeder. 

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Justizsenator Till Steffen (Grüne) war voll des Lobes für Hinz&Künztler Erich Heeder: „Sie helfen denjenigen, die selbst auf Hilfe angewiesen sind und nicht selten auch vergessen werden: Kleinere Vereine, Obdachlose, sozial Benachteiligte“, sagte er in seiner Laudatio. „Dafür ein ganz herzliches Dankeschön an Sie!“

Steffen hat Erich im Rahmen der städtischen Kampagne „Mit dir geht mehr!“ für sein soziales Engagement ausgezeichnet. Tatsächlich ist der Hinz&Künztler sehr umtriebig: Seit 32 Jahren engagiert er sich zum Beispiel im Verein Offenes Atelier in Mümmelmannsberg, ist inzwischen sogar zweiter Vorsitzender. Auch im Sanierungsbeirat Mümmelmannsberg war er jahrelang aktiv. Unermüdlich schreibt er Briefe und Mails an Politiker, um sie auf Missstände hinzuweisen. Und auch bei Hinz&Kunzt hat der ehemalige Wohnungslose Projekte angestoßen – zum Beispiel eine Gedenktafel, die in unserem Vertriebsraum an verstorbene Verkäufer erinnert.

Für Engagement
Justizsenator ehrt Erich Heeder

Man hat das Gefühl: Der kann gar nicht anders. „Weil viele sich nicht mehr selber helfen können, muss man ihnen Hilfe anbieten“, sagt Erich. „Man muss ihnen sagen: ‚Ich helfe dir! Ganz einfach.'“ Für ihn ist sein Engagement selbstverständlich.

Erich Heeder (rechts) übergibt zusammen mit Hinz&Kunzt-Geschäftsführer Jens Ade den Staffelstab an Ewa.

Dafür hat er nun einen Staffelstab bekommen. „Hamburg sagt Danke!“, steht darauf. Den muss Erich an eine weitere Engagierte übergeben. Die Wahl fiel auf Hinz&Künztlerin Ewa, die gerade in der KunztKüche viele Spitzenköche schwer beeindruckt hat. Ihr Engagement und ihr Wille, ihre Situation selber zu verbessern, verschafft ihr diese Ehre: In etwa zwei Monaten wird sie vom Senat geehrt werden. Dann muss auch sie den Staffelstab weitergeben.

Über den Autor
Benjamin Laufer
Schreiben, was schief läuft, damit es sich ändert: Benjamin Laufer arbeitet als Journalist in Hamburg hauptsächlich zu Sozial- und Innenpolitik.

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