Veranstaltungen

Tipp Hinz&Kunzt Charity

Ausstellung – Fotokunst von der Straße

Sa, 7. April 2018 17:00 Uhr - Tatort Café - Eintritt frei - www.hinzundkunzt.de/fotos2017 - Details anzeigen
Foto: Josef Kovacik

Mein Hamburg – unter diesem Motto veranstaltete Hinz&Kunzt-Fotografin Lena Maja Wöhler einen Fotowettbewerb mit Verkäufern des Hamburger Straßenmagazins. Die besten Aufnahmen bringt eine Fotoausstellung im „Tatort Café“ in Ottensen nun noch einmal groß heraus. Die Bilder zeugen von Heimweh  und Fernweh, von Tierliebe und einem besonderen Augenmerk für die feinen Absurditäten des Stadtlebens. Zu jedem Bild erläutern die Fotografen, was sie gereizt hat, auf den Auslöser zu drücken. Die Galerie bietet die Bilder auch zum Kauf an, für gute Zwecke: Die Hälfte des Kaufpreises geht an die Fotografen, die andere Hälfte kommt den Hilfsangeboten von Hinz&Kunzt zugute.

Tipp

Ausstellung – Karl Kluth

Fr, 20. April 2018 10:00 Uhr - Museum für Kunst und Gewerbe - 12/8 Euro - http://www.mkg-hamburg.de/de/ausstellungen/vorschau/karl-kluth-in-hamburg.html - Details anzeigen
Gemälde: Karl Kluth

Ein widerborstiger Wahlhamburger wird gewürdigt: Ausgesuchte Gemälde und Zeichnungen geben Einblick in Leben und Werk von Karl Kluth. Der Künstler, Jahrgang 1898, hatte einen schweren Start in Hamburg. Seine stilisierten Figuren und kräftigen Farben irritierten die konservative Kritikerszene. Kluth schlug sich mit Nebenjobs durch, lebte von Künstlernothilfe. Dennoch machte er von sich reden: Mit der Hamburger Sezession feierte er rauschende Feste, zum Missfallen der Nazis, bei denen er immer wieder aneckte. Stark geprägt wurde er durch die Zusammenarbeit mit Edvard Munch. Nach dem Krieg entwickelte Kluth seinen Stil fort und erlangte Ämter und Ansehen.

Tipp

Ausstellung – Art Déco

Fr, 4. Mai 2018 10:00 Uhr - Museum für Kunst und Gewerbe - 12/8 Euro - www.mkg-hamburg.de - Details anzeigen
Gerda Wegener

Reklame mit Stil. Zwischen Jugendstil und modernem Design verlaufen die fein geschwungenen Linien des Art Déco, wie wir es von alten Vasen, Lampen und Sofas kennen. Das Museum für Kunst und Gewerbe stellt Grafiken dieser Stilrichtung aus. Dabei kommt auch die Werbeanzeige zu ihrem Recht – stilvoll, wie sie damals war.

Tipp

Konzert – Big Freedia

Mi, 23. Mai 2018 19:00 Uhr - Mojo Club - 19 Euro (VVK) - www.mojo.de - Details anzeigen
Foto: Charles Reagan

Achtung, Hamburg, hier kommt Big Freedia! Die Urgewalt der Bounce-Music- Szene rollt den Kiez von unten auf und eins steht schon fest: Gegen ihren Hüftschwung sehen die Tanzenden Türme stocksteif aus. Big Freedia ist nicht nur offizielle Weltrekordhalterin im Twerking, dem provokanten Zucken von Po und Hüfte. Sie hat es auch als schwule Transgender-Ikone im macho-dominierten Hip-Hop zum Star gebracht und mit ihrem unerbittlichen Willen, auf den Putz zu hauen, neue Maßstäbe geschaffen. Wer sie live sieht, wird sie so bald nicht vergessen – und am nächsten Morgen mit Muskelkater aufwachen.

Tipp

Ausstellung – Das Phänomen der Kunstfälschung

Mi, 30. Mai 2018 19:00 Uhr - Fabrik der Künste - 5/3 Euro - www.fabrikderkuenste.de - Details anzeigen
Landschaft mit Häusern und Bäumen, nach Max Pechstein, Fälscher unbekannt, Leihgabe aus einer Berliner Galerie

Meisterfälschern auf der Spur. Ist das überhaupt echt? Diese Frage stellt sich auf dem Kunstmarkt öfter als gedacht – einigen Theorien zufolge sind 40 bis 60 Prozent aller gehandelten Werke gefälscht. Doch nicht jede Kopie ist gleich perfider Betrug. Manche Fälscher kopieren ganz unverhohlen große Meister und werden damit sogar berühmt, andere haben die Lizenz zur Verfielfältigung. Nicht nur zwischen Original und Fälschung verläuft also die Trennlinie, sondern auch zwischen „falsch, aber okay“ und „echt falsch“. Um diesen feinen Unterschied geht es in der Fabrik der Künste, die den Fälschungen eine Ausstellung widmet. Dazu gibt es Vorträge, etwa von Polizisten, betrogenen Sammlern, Galeristen und Kunsthistorikern, die erläutern, wie sie kriminellen Fälschern auf die Schliche kommen.

Tipp Hinz&Kunzt Charity

Benefiz-Lesung: Unter Palmen aus Stahl

Do, 31. Mai 2018 19:00 Uhr - Nochtspeicher - Details anzeigen
Früher obdachlos, heute Bestseller-Autor: Dominik Bloh. Foto: Ankerherz Verlag.

Noch vor zweieinhalb Jahren war er obdachlos und half Geflüchteten, indem er Spenden in der Kleiderkammer der Hamburger Messehallen sammelte. Inzwischen ist Dominik Bloh längst weg von der Straße. Er ist Autor, Kolumnist und angestellt bei einem Bildungsträger. Dort hilft er jungen Erwachsenen beim Übergang von der Schule in den Beruf. Die Vergangenheit würde ihn selbst zwar immer wieder einholen, erzählte Bloh im Hinz&Kunzt-Interview (Hinz&Kunzt-Ausgabe 300). Aber es hätten sich neue Türen für ihn geöffnet.

„Ich möchte, dass auch Türen für andere aufgehen.“ Deswegen unterstützt Bloh jetzt mit einer Lesung au00seinem Buch „Unter Palmen aus Stahl“ (Ankerherz-Verlag, 2017) das Straßenmagazin Hinz&Kunzt.

Eintritt: 10 Euro/8 Euro ermäßigt.
Kartenverkauf nur an der Abendkasse.