Muss ja keine Million sein…

Da waren wir erstmal von den Socken: Bei uns ging eine Onlinespende in der Höhe von 1.000.000 Euro ein! Wahnsinn!

Die entpuppte sich recht schnell als Scherz. Schade eigentlich.

Millionenspende

Aber es muss ja keine Million sein. Auch kleinere Beträge helfen nachhaltig, dass Hinz&Kunzt weitermachen kann als Hamburgs wichtigstes Projekt für Hilfe zur Selbsthilfe für Wohnungslose und ehemals Wohnungslose Menschen. Mit einer einmaligen Spende können Sie uns unterstützen, oder schon ab 60 Euro im Jahr dem Hinz&Kunzt-Freundeskreis beitreten. Der zählt schon mehr als 1600 Mitglieder. Aber Freunde kann man ja schließlich nie genug haben. Hier steht, wie Sie helfen können!

Virtuelle Spendenparty

Schenken macht Spaß

Etwas ­Passendes aussuchen und es hübsch verpacken gehören genauso dazu wie die Absicht, jemandem eine Freude zu machen. Beim Spenden für den guten Zweck fehlt das – bisher!
Denn ab jetzt können Sie unter www.thewish.hinzundkunzt.de Ihre Spende an Hinz&Kunzt mit einem Weihnachtsgruß oder guten Wünschen für die Hinz&Künztler abgeben.

Dann hängen Sie das ganze virtuell auf und erzählen per Klick Ihren Freunden über soziale Netzwerke im Internet, was sie gerade getan haben und laden sie ein, es nachzumachen.
So kann es eine richtige Spen­den-Party werden, die garantiert mehr Spaß macht, als das bloße Ausfüllen eines Überweisungsträgers.

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Erfunden und für Hinz&Kunzt realisiert hat das ganze „Antswithfriends“ (www.antswithfriends.net), ein ­Netzwerk aus Online-Experten.

Frank Zander malt für Hinz&Kunzt

Frank ZanderWer Frank Zander ist, muss man zum Glück niemandem erklären. Denn das wäre gar nicht so einfach: „Susi“, den anzüglichen Skandalsong, der auf dem Index landete, hat er gemacht, aber auch den harmlosen Kinderhit „Lied der Schlümpfe“, den skurrilen 70er-Jahre-Song „Der Ur-Ur-Enkel von Frankenstein“ oder den 90er-Jahre-Hit „Hier kommt Kurt“.
Der Sänger, Verkleidungskünstler, Showmoderator, Kinder-Liebling, Bundesverdienstkreuz-Träger war in jeder bunten Fernsehshow zu Gast, serviert den Berliner Obdachlosen zu jedem Weihnachtsfest ein Gänseessen – und malen kann er auch noch.

Swing is back in town

So charmant hat schon lange keiner mehr Spenden für uns gesammelt. Die Jungs vom Sankt Pauli Mad Pack haben sich bei ihrem Auftritt auf dem Spielbudenplatz voll für uns reingehängt.

dirk_spmpNicht nur dass Marcus Prell und Dennis Durant um Spenden für uns baten. Während ihrer Show erzählten sie immer mal wieder Wissenswertes rund um Hinz&Kunzt. („Wussten Sie schon, dass die Verkäufer die Zeitung auch nicht geschenkt kriegen, sondern 80 Cent dafür bezahlen müssen?“) Sie holten sogar Hinz&Künztler Dirk auf ihre kleine Bühne und stellten ihn dem Publikum vor. Er verkaufte an dem Abend 15 Zeitungen. Das ist ein schöner Umsatz dafür, dass der Monat beinahe zu Ende ist und viele schon längt ihre Hinz&Kunzt gekauft haben.

Die beiden vom Mad Pack brachten die Zuschauer dazu, das Sparschwein, das sie extra mitgebracht hatten, ordentlich zu füttern: 127,20 Euro landeten in seinem Bauch. Die kamen zum einen bei den fünf Versteigerungsrunden zusammen. versteigerung_spmpDas Mad Pack hatte Päckchen gepackt: In einer hübschen Mappe war die Mad-Pack- CD „Swing is back in town“, eine Autogrammkarte (mit der Handynummer von Marcus Prell), ein Poster und die aktuelle Hinz&Kunzt. Um die Gebote in die Höhe zu treiben, legten die Auktionatoren gerne noch Gebäck obendrauf. Marcus Prell hatte leckeren Butterkuchen mitgebracht und Managerin kuchenstand_spmpMichaela Flint Muffins gebacken – auch die wurden gegen eine Spende für Hinz&Kunzt verteilt.

Der Abend hat sich nicht nur wegen der tollen Spendensumme gelohnt: Die Swingmusik und Show des Mad Pack, die laue Sommernachtsstimmung und die spannende Kulisse auf dem Spielbudenplatz machten den Aufritt unvergesslich – nicht zuletzt auch deswegen, weil das Publikum tabnzte, sang und zu Beginn der Show richtig anpackte. Die Bänke und Tische standen ein paar Meter zu weit von der Bühne weg. Kurzerhand forderte Dennis Durant die Zuschauer auf, einfach näher zu kommen – mitsamt des Mobiliars. umbau_spmp

Hinz&Kunzt bedankt sich beim Sankt Pauli Mad Pack für so viel Einsatz, eine super Spende und einen tollen Abend!

Wenn Sie jetzt auch Lust bekommen haben, das Sankt Pauli Mad Pack und seine Show kennen zu lernen.

Marcus Prell und Dennis Durant treten in diesem Sommer mit Songs von Frank Sinatra, Sammy Davis Jr. und Dean Martin auf dem Spielbudenplatz auf: Am 2.9., 12.9., 16.9., 23.9. und 30.9. Alles über das Swingduo: www.st-pauli-mad-pack.de.sommerabend_spmp

St. Pauli Mad Pack für Hinz&Kunzt

spmpUnbedingt hingehen: Marcus Prell und Dennis Durant vom Sankt Pauli Mad Pack spielen am Donntag, 23. August, ab 20.30 Uhr auf dem Spielbudenplatz. Kostet keinen Eintritt, aber jede Spende ist willkommen – und geht ans Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt.

Außerdem haben die beiden, die sowieso nicht nur Musiker, sondern auch Entertainer sind, noch eine Überraschung fürs Publikum: Die Swinghits des Mad Pack zum Mit-nach-Hause nehmen.

„Trollrotz!“

Eigentlich ein Auftritt wie das Sankt Pauli Mad Pack schon viele hatte: Swing-Musik auf der Spielbudenplatzbühne. Launig, lauschig, lustig.
Bis Dennis Durant ein Missgeschick passierte: Auf der ansonsten vollkommen freien Bühne, trat er in ein Kaugummi. „Es war wirklich riesig“, sagt sein Mad-Pack-Partner Marcus Prell. Eine komische Situation. „Als Dennis seinen Fuß hob zog dieses Kaugummi Fäden.“ Schon da kriegten die beiden sich kaum noch ein vor Lachen. Doch dann sagte Marcus Prell auch noch genau das, was er dachte, nämlich „Trollrotz!“ (bekannt aus den Harry-Potter-Filmen). „Und dann war es endgültig vorbei“, sagen die beiden. Das nächste Lied konnten sie vor lauter Lachen gar nicht mehr richtig singen – was ihnen das Publikum sicher verzieh. Und wie nebenbei entstand in dieser Situation das Foto für das Cover der ersten CD des Sankt Pauli Mad Pack.

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Mehr über die CD „Swing is back in town“ lesen und hören sie auf der Homepage des Sankt Pauli Mad Pack.
Über Dennis Durant und Marcus Prell erfahren Sie mehr in der aktuellen Hinz&Kunzt-Ausgabe.

Dennis Durant und Marcus Prell widmen ihren Konzertabend auf dem Spielbudenplatz am 23. August Hinz&Kunzt. Ab 20.30 Uhr. Wir freuen uns drauf!

Kein Monopol

Hinz&Kunzt ist zwar die einzige Straßenzeitung Hamburgs, aber längst nicht die einzige im deutschsprachigen Raum. Hinz&Kunzt-Leser wissen das spätestens seit unserer Literaturausgabe: Die haben wir nämlich zusammen mit anderen Projekten auf die Beine gestellt. Außer uns haben auch Apropos aus Salzburg, Surprise aus der Schweiz und Trott-war aus Stuttgart ihr Juliheft der Literatur gewidmet. Eine gute Gelegenheit, die anderen Projekte kurz vorzustellen.

Heute: Trott-war, Stuttgar

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Am 17. November 1994 erschien die erste Ausgabe der Straßenzeitung Trott-war. Derzeit werden laut Trott-war 27.000 Exemplare pro Monat verkauft. Jedes Heft bietet ein Schwerpunktthema und einen Themenmix. Wie im Juli den Schwerpunkt Literatur. Die nächste Ausgabe soll zum Thema „Arbeit und Betteln“ erscheinen.
Das Magazin Trott-war bekommt man wie Hinz&Kunzt in Hamburg auf Straßen und Plätzen im Großraum Stuttgart und dem ganzen Süd-Westen Deutschlands. Es gibt bei Trott-war freie Verkäufer, die die Zeitung für 85 Cent erwerben und für 1,70 Euro verkaufen. Außerdem gibt es festangestellte Verkäufer, die ein Gehalt beziehen und dafür eine bestimmte Anzahl Zeitungen verkaufen. Wie das geht, steht hier.

Trott-war ist nicht nur Straßenzeitung, sondern auch soziales Projekt. Das Team managt neben dem Vertrieb auch einen kleinen Shop und verwaltet Spenden. Außerdem bietet es eine Totenfürsorge für Verkäufer an, kooperiert für ein Wohnprojekt mit einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft und hat ein Theater-Team.

Beatrice Gerst, bei Trott-war zuständig für Öffentlichkeits- und Sozialarbeit, ist außerdem die Koordinatorin der Plattform deutschsprachiger Tageszeitungen innerhalb des Internationalen Netzwerks der Straßenzeitungen (INSP).

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Seine Familie kann man sich nicht aussuchen. Seine Freunde schon.

Vorsicht, wenn Sie diesem Mann begegnen: Unser Geschäftsführer Jens Ade (rechts im Bild) hat eine derartige Überzeugungskraft, dass er jedem, aber auch wirklich jedem die Mitgliedschaft in unserem Freundeskreis schmackhaft macht.
Wir wissen nicht, wie er es diesmal geschafft hat, aber Fakt ist: Selbst Nilpferd Dickie ist ein Freund des Hauses und zahlt brav seinen jährlichen Beitrag. CIMG6716

Wenn Sie hier klicken, können Sie auch Mitglied im Hinz&Kunzt-Freundeskreis werden. Mehr als 1500 Mitglieder haben wir schon. Aber Freunde kann man ja bekanntlich nie genug haben.

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Konfirmanden unterstützen Hinz&Kunzt

Vielen Dank nach Lokstedt!

Die beiden Jugendgruppen, die in diesem Frühjahr dort konfirmiert wurden, haben sich entschieden, die Kollekte ihres Festgottesdienstes zur Hälfte Hinz&Kunzt und seiner Arbeit zu spenden.

Wir freuen uns über eine Spende von 235 Euro!

Versteigerung: Mehr als 2000 Euro für Hinz&Kunzt

„Hat jemand was dagegen, wenn Eckhardt dieses Bild mit nach Hause nimmt?“, fragt Torsten Meiners, Hinz&Kunzt-Verkäufer und Fotomodel für das strassenkoeter-Projekt. (Mehr zu der Kunst-Versteigerung am 21.5. im Café Fees im Hamburgmuseum lesen Sie hier.

Torsten hat sein Bild zusammen mit Ex-St. Paulispieler Benny Adrion auf amerikanische Art  versteigert. Benny, ganz in seinem Element, versteigerte mit viel Charme und Witz, begleitet von DJ Elbe, noch vier Bilder und erzielte damit mehr als 2000 Euro, die Hinz&Kunzt zugute kommen!

Torsten
Torsten

Alle zusammen – Verkäufer, Freunde und Bekannte – haben mit Muskelschmalz und großen Engagement diese großartige Aktion von Anfang bis Ende begleitet. An dieser Stelle ein großes DANKESCHÖN an Alle!! Besonders an die beiden strassenkoeter Thomas Koch und Michael Fritz.

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