Fotograf Albert Watson

„What Watson made in Africa“

Die Deichtorhallen widmen der Fotografenlegende Albert Watson eine Retrospektive. Kern der Ausstellung sind Bilder, die der Prominenten- und Modefotograf für ein soziales Baumwollprojekt in Benin gemacht hat.

(aus Hinz&Kunzt 235/September 2012)

Normalerweise fotografiert Albert Watson Stars wie Mick Jagger oder glamouröse Models. Für Cotton made in Africa machte sich der 70-Jährige auf eine Fotoreise nach Benin.

Das ist Pech. Fotolegende Albert Watson war extra von Amerika aus nach Benin gekommen, um die Baumwollernte der Kleinbauern zu fotografieren. Aber das Wetter war umgeschlagen, die Bauern mussten die Ernte früher einfahren – und als Watson ankam und seine Fotokoffer auspackte, waren die Baumwollfelder leer. Es wurde trotzdem eine aufregende Reise mit aufregenden Bildern, die der Prominenten- und Modefotograf erlebte. Glück im Unglück: Auf einem Feld wurde tatsächlich noch gearbeitet. Watson fotografierte die vier Männer im Vintage-Look – ein Bild, das um die Welt gehen wird.

Vielleicht nicht so wie die Bilder von ihm, die jeder kennt, selbst wenn man seinen Namen nicht weiß: Steve Jobs mit dem Bleistift, Mick Jaggers Gesicht unterlegt mit dem Gesicht eines Leoparden, Alfred Hitchcock mit der toten Gans. Und um noch ein paar Namen zu nennen: Johnny Depp, Kate Moss und Jack Nicholson. Aber in Benin war Watson auch in anderer Mission unterwegs: Er will die Stiftung Aid by Trade und ihr Baumwollprojekt Cotton made in Africa (CmiA) unterstützen … Lesen Sie weiter in der Septemberausgabe von Hinz&Kunzt. Da sehen Sie auch Fotos von Albert Watson.

Text: Birgit Müller
Foto: Daniel Cramer

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