Sozialarbeiter Stephan Karrenbauer und Isabel Kohler; Foto: Martin Kath
Wer obdachlos ist, hat mit vielen Problemen und Sorgen zu kämpfen und hat oft niemanden, der ihm zuhört oder ihn bei seinen Problemen unterstützt. Krankheit, Einsamkeit, Suchtprobleme, Schulden und Behördengänge gehören zum Alltag, der von den fast immer körperlich geschwächten oder seelisch erkrankten Menschen nicht mehr bewältigt werden kann. Unsere beiden Sozialarbeiter versuchen, unsere Verkäufer immer wieder zu motivieren, zu beraten und zu unterstützen. Sie vermitteln in Wohnungen und Unterkünfte oder The-
rapie- und Entzugseinrichtungen, beraten und klären über Hartz-IV-Regeln und Ein-Euro-Jobs auf, helfen bei Wiederbeschaffung von Papieren oder bei Familienkonflikten und begleiten bei Bank- und Behördengängen. Ebenso wichtig sind die Besuche im Gefängnis und Krankenhaus oder der jährliche Besuch bei dem Gedenkbaum für verstorbene Verkäufer auf dem Öjendorfer Friedhof. Außerdem arbeiten die Sozialarbeiter in unterschiedlichen Gremien als Lobbyisten für die Schwächsten in unserer Gesellschaft.