Hinz&Künztler Martin; Foto: Mauricio Bustamante
Gegründet wurde das Straßenmagazin 1993 als Kooperationsprojekt von Obdachlosen und Journalisten von dem damaligen Leiter des Diakonischen Werkes, Dr. Stephan Reimers. Seither sind mehr als 14 Millionen Zeitungen verkauft und rund 4400 Verkäuferausweise ausgestellt worden.
Laut einer Studie der Behörde für Soziales und Familie aus dem Jahr 2002, leben in Hamburg 1300 Menschen auf der Straße. Hinz&Kunzt hat rund 400 Verkaufsplätze akquiriert und auch ebenso viele Verkäufer. Der Verkauf auf Wochenmärkten und Groß-
veranstaltungen ist frei. In öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Verkauf generell nicht gestattet.
Das Projekt finanziert sich zu je 50 Prozent aus Verkaufs- und Anzeigenerlösen und zu 50 Prozent aus Spenden, und bekommt keinerlei staatlichen Zuschüsse. Die monatliche HeftAuflage beträgt im Schnitt 57.000 (im Jahre 2008).
Herausgeberin ist Landespastorin Annegrethe Stoltenberg. Gesellschafter sind mit 25 Prozent die Patriotische Gesellschaft und mit 75 Prozent das Diakonische Werk Hamburg.