Das alte Lied

Hinz&Künztler Manfred, 31: Ohne Arbeit keine Wohnung, ohne Wohnung keine Arbeit Dass er keinen J... H&K-Blog
Hinz&Künztler Martin; Foto: Mauricio Bustamante

Fakten

Gegründet wurde das Straßen­magazin 1993 als Kooperations­projekt von Ob­dach­losen und Journalisten von dem damaligen Leiter des Diakonischen Werkes, Dr. Stephan Reimers. Seither sind mehr als 14 Millionen Zeitungen verkauft und rund 4400 Ver­käufer­aus­weise aus­gestellt wor­den.
Laut einer Studie der Behörde für Soziales und Familie aus dem Jahr 2002, leben in Hamburg 1300 Menschen auf der Straße. Hinz&Kunzt hat rund 400 Verkaufsplätze akquiriert und auch ebenso viele Verkäufer. Der Verkauf auf Wochen­märkten und Groß-

ver­anstaltungen ist frei. In öf­fentlichen Verkehrsmitteln ist der Verkauf generell nicht gestattet.
Das Projekt finanziert sich zu je 50 Prozent aus Verkaufs- und An­zeigen­erlösen und zu 50 Pro­zent aus Spenden, und be­kommt keiner­lei staat­lichen Zu­schüsse. Die monat­liche Heft­Auflage be­trägt im Schnitt 57.000 (im Jahre 2008).
Heraus­geberin ist Landes­pastorin Annegrethe Stoltenberg. Gesell­schafter sind mit 25 Prozent die Patriotische Gesell­schaft und mit 75 Prozent das Dia­konische Werk Hamburg.

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