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VERKÄUFERPORTRÄTS

19. Juli 2011 | Von | Kategorie: linke_leiste

Lernen Sie die Hinz&Künztler kennen! Wir stellen jeden Monat einen unserer 500 Verkäufer in der „Momentaufnahme” vor.

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Momentaufnahme0616_mauricio

Valentin, 42, verkauft Hinz&Kunzt in Billstedt.

Wenn Valentin das passende deutsche Wort sucht, zieht er einen kleinen Übersetzungscomputer aus der Tasche und tippt den Begriff in Russisch ein. Noch kämpft der 42-Jährige oft mit den Wörtern, doch er ist sich sicher: „Deutsch ist meine Sprache.“

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Günter, 56, hatte einen festen Willen: nicht ewig Hinz&Künztler sein.

Es kommt öfter vor, dass Freunde von Hinz&Kunzt vorbeikommen, Kleidung bringen oder eine Spende abgeben. Was selten ist: Dass uns ein ehemaliger Verkäufer besucht und Klamotten und Geld spendet. Jahre hatten wir keinen Kontakt mehr zu Günter. So etwas passiert oft …

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Momentaufnahme_NorbertNorbert, 53, verkauft Hinz&Kunzt an der Bahnstation Klein Flottbek.

Mehrere Jahre lebte Hinz&Künztler Norbert auf Fuerteventura in einer Höhle mit Blick auf das Meer. Damals nahm er allerdings viele Drogen. In Hamburg versucht Norbert ohne Drogen wieder Struktur in sein Leben zu bekommen.

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jens_mauricioJens, 39, verkauft Hinz&Kunzt in der Innenstadt.

Wegen einer Hirnhautentzündung lernte Hinz&Künztler Jens erst mit acht Jahren sprechen. Später landete er im Heim, heute lebt er in Hamburg auf der Straße. Er hofft nach einem Winter auf der Straße, dass er bald eine Wohnung findet.

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Leonart, 28, verkauft Hinz&Kunzt vor Famila in Reinbek.

Leonart steckte noch in Kinderschuhen, als er das erste Mal nach Hamburg kam. Tagtäglich tingelte der 13-Jährige mit seinem Vater in der U-Bahn durch die Stadt. Nicht etwa um Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Sondern um auf der Straße und in der Bahn Musik zu machen.

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AnkeAnke, 46, verkauft Hinz&Kunzt in der Innenstadt.

Das Winternotprogramm ist Ankes Rettung. Seit Kurzem hat sie endlich wieder ein Dach über dem Kopf. Ein kleines zwar, aber immerhin. Die 46-Jährige und ihr Freund haben einen der begehrten Container ergattert, die Kirchengemeinden im Winter auf ihr Gelände stellen, um Obdachlose vor dem Erfrieren zu schützen. Anke ist glücklich.

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Foto: Mauricio Bustamante

Reiner, 57, verkauft Hinz&Kunzt in Hammerbrook.

Manchmal, wenn Reiner abends im Bett liegt, überkommt ihn die Sehnsucht nach seinem Sohn. 20 Jahre ist es her, dass er ihn zuletzt sah. Dass er die Flucht ergriff, weil seine Frau ihn betrog und er Trost im Alkohol suchte. Dass er keinen anderen Ausweg wusste, als zwei Taschen zu packen und sich in einen Zug nach Hamburg zu setzen.

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Ion

Foto: Mauricio Bustamante

Ion, 50, verkauft Hinz&Kunzt vor Edeka in der Osterstraße.

Seit Mitte Dezember ist Ion stolzer Besitzer eines Gabelstaplerscheins. Beim Jobcenter habe er sich um die Weiterbildung bemüht, erzählt der Hinz&Künztler. Nach langem Bitten und Betteln erhielt er den Zuschlag. Eine Festanstellung hat der gebürtige Rumäne aber noch nicht gefunden. „Ich bin fit und ich habe viele Qualifikationen“, sagt Ion, der im vergangenen Jahr 50 Jahre alt wurde.

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Foto: Mauricio Bustamante

Früher war Hristo in Bulgarien Fußballprofi. Heute arbeitet er als Torwarttrainer.
Hristo Toshev findet die deutsche Sprache ganz schön schwierig. Dabei ist Kommunikation eigentlich nicht das Problem des Bulgaren: In einem wilden Mischmasch aus Englisch, Bulgarisch, Russisch und Deutsch redet der charmante 53-Jährige gern und viel. Irgendwie, glaubt er, versteht man sich schon, wenn man nur will.
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Foto: Mauricio Bustamante

Jacek will sich eine Zukunft in Deutschland aufbauen. Arbeit hat er schon, nun sucht der 49-Jährige ein Zimmer.
Jacek ist fest entschlossen, sein Leben zu ändern. Er will endlich eine feste Arbeit haben und ein Zuhause. Damit er nicht das wieder verliert, was er sich gerade aufgebaut hat. Aktuell lebt der 49-Jährige in einer Übernachtungsstätte für obdachlose Männer und teilt sich ein Zimmer mit fünf anderen, die immer wieder die Flasche kreisen lassen. „Ich möchte so gern ein eigenes Zimmer finden“, sagt Jacek. Das Problem ist nur: „Wenn du keine Arbeit hast, bekommst du keine Wohnung, und wenn du keine Wohnung hast, bekommst du keine Arbeit.“
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Foto: Mauricio Bustamante

Glaube macht gute Laune: Ilona hat immer ihre Bibel dabei – auch wenn sie an der Fuhle in Barmbek Hinz&Kunzt verkauft.
„Vier Mal“, sagt Ilona, kichert und hält sich die Hand vor den Mund. Vier Mal war die 51-Jährige schon verheiratet. Aber die vierte Ehe wird die letzte sein, davon ist die Ungarin überzeugt. „Jószef ist der Richtige. Der ist gut. Und er trinkt nicht.“ Ilona macht ein Kreuzzeichen. Aus Dankbarkeit. Einen trinkenden Ehemann hatte sie schon einmal. Mit einem anderen hatte sie familiäre Probleme und der dritte hat ihr Haus verspielt. Mit Jószef aber will sie nun ihr Glück perfekt machen.
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In die Ukraine zurückzukehren, kann Stefania sich derzeit nicht vorstellen. Aber sie liebt Borschtsch, ein köstliches Eintopfgericht aus ihrer Heimat, und hat neulich davon einen RiesentopF für alle Verkäufer gekocht.

Foto: Mauricio Bustamante

In die Ukraine zurückzukehren, kann Stefania sich derzeit nicht vorstellen. Aber sie liebt Borschtsch, ein köstliches Eintopfgericht aus ihrer Heimat, und hat neulich davon einen Riesentopf für alle Verkäufer gekocht.
Eine feste Unterkunft hat Stefania jetzt! In einem Wohncontainer in St. Georg. Dort gibt es auch eine kleine Küche, in der sie manchmal Marmelade einkocht: „Die bringe ich dann zum Hauptbahnhof, wo jeden Dienstag ein kleiner Bus steht, der Lebensmittel in die Ukraine fährt. Dort ist ja Krieg! Und ich will wenigstens ein bisschen helfen.“
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Aus der ersten Ehe hat er einen Sohn, aus der zweiten fünf Töchter. Zu allen Kindern hat er einen guten Kontakt.

Foto: Mauricio Bustamante

Harald bereut manche Entscheidung in seinem Leben. Auf seine sechs Kinder ist er aber sehr stolz. Und zu allen hat er einen guten Kontakt. 
„Unkraut vergeht nicht“, sagt Harald und lacht. Der 58-Jährige sieht ein wenig aus wie ein Pirat, der beim Landgang beschlossen hat, es mal bürgerlich zu versuchen. Eine Verletzung hat sein linkes Auge erblinden lassen, wegen eines Hüftschadens geht er am Stock. Doch der drahtige, zähe Mann aus dem Ruhrgebiet hält nichts vom Jammern  … WEITERLESEN

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Mehr als ein Traum ist in Holgers Leben schon geplatzt. An dem Wunsch, Koch zu werden, hält er trotzdem fest.

Foto: Mauricio Bustamante

Mehr als ein Traum ist in Holgers Leben schon geplatzt. An dem Wunsch, Koch zu werden, hält er trotzdem fest.
Das mit Holgers „Klebe“ – seinem kräftigen Schuss auf dem Fußballfeld – ist lange vorbei. „Ich kam auf 120 Kilometer pro Stunde, wenn ich richtig durchgezogen habe“, sagt der 28-Jährige. Als Teenager träumte er von einer Kickerkarriere bei einem der großen Vereine. Dann kommen zwei Bänderrisse und machen ihm einen Strich durch die Rechnung. Der große Traum: mit 17 Jahren gibt Holger ihn auf.

Dabei war der Fußball das Verlässlichste, was Holger hatte, seit er ein kleiner Junge war. … WEITERLESEN

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So zufrieden, wie sie aussieht, ist Kim Vanessa derzeit auch mit ihrem Leben.

Foto: Mauricio Bustamante

Kim Vanessa ist zufrieden. Neben Hinz&Kunzt, sagt sie, ist ihr kleiner Hund Odie das beste, was ihr je passiert sei. Ihr Lieblingsplatz ist bei der Kennedybrücke – dabei hat sie da früher sogar schlafen müssen. 
Fast täglich kommt sie ins Pausencafé von Hinz&Kunzt in die Altstädter Twiete. „Irgendwie gibt es bei Hinz&Kunzt immer jeden Tag was zu lachen.“ Nicht nur das, sie verkauft auch gerne. „Das ist eigentlich wie arbeiten.“ Und es ist besser als schnorren, sagt sie. Am Sonntag macht sie frei. Obwohl sie festgestellt hat: „Selbst sonntags kann man Geld machen.“ … WEITERLESEN

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Früher sah Monika keine Perspektive, heute hat sie ihren „Traumjob“ bei Hinz&Kunzt gefunden.

Foto: Mauricio Bustamante

Monika kam aus Polen. Sie hat in Hamburg keine eigene Wohnung – was ihr sehr unangenehm ist – aber als Hinz&Kunzt-Verkäuferin ihren „Traumjob“ gefunden, wie sie sagt. 
Fünf von fünf Punkten. Die vergeben zwei Kunden beim Online-Portal Qype an den Penny-Markt in der Erikastraße 62. Allen negativen Beurteilungen widersprechen sie vehement: „Nein, nein, dieser Penny hat was!“ Ihre Begründung: „Die überaus nette und freundliche Verkäuferin von Hinz&Kunzt, die dort beharrlich vor der Tür ausharrt.“ Gemeint ist Monika. Seit neun Jahren hat die 38-Jährige hier ihren festen Verkaufsplatz. Und der ist für sie ungemein wichtig. … WEITERLESEN

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Nach drei Jahren auf der Straße hat Mariusz jetzt im Hinz&Kunzt-Wohnprojekt ein Dach über dem Kopf.

Foto: Mauricio Bustamante

Abitur bestanden, jetzt geht es weiter! Mariusz hat hohe Ziele. Er hat es schon geschafft, von den Drogen wegzukommen und er hat ein Dach über dem Kopf. Doch er hat noch mehr vor.
„Jedes zweite Wochenende bin ich zur Schule nach Krakau gefahren. Zwischendurch habe ich hier in Hamburg Hinz&Kunzt verkauft“, erzählt Mariusz. Die Doppelbelas­tung hat er gemeistert: Im Mai hat Mariusz sein Abitur bestanden. Ein großer Schritt für den inzwischen 27-Jährigen. Nun will er gerne Mechatronik in Hamburg an der Fachhochschule studieren.. … WEITERLESEN

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Am liebsten würde Gift Osadolor als Koch arbeiten. Seine Spezialität: Pizza.

Foto: Mauricio Bustamante

„Ich bin kein Flüchtling“, betont Hinz&Künztler Gift. Er stammt aus Nigeria. Mit seinem spanischen Pass hätte er die Erlaubnis, regulär zu arbeiten. Aber niemand möchte ihn einstellen. 
Der Name klingt schön: Gift Osadolor. „Ich bin ein Geschenk Gottes“, sagt der gebürtige Nigerianer mit einem breiten Grinsen. Dazu seine Statur: Der große durchtrainierte Mann könnte auch Basketballer sein. Gift ist jedoch weder Basketballer noch hat er ein leichtes Leben. Stattdessen gehört er zu den wenigen schwarzen Hinz&Künztlern auf Hamburgs Straßen … WEITERLESEN

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Vor vier Jahren brachte ihm die „Aktion Uwe“ viel Aufmerksamkeit und eine Wohnung. Momentan schläft er wieder draußen – und fängt von vorne an.

Foto: Mauricio Bustamante

Vor vier Jahren brachte die „Aktion Uwe“ dem Hinz&Künztler Uwe, 48, viel Aufmerksamkeit und eine Wohnung. Momentan schläft er wieder draußen – und fängt von vorne an. 
Auf die „Aktion Uwe“ kommt Hinz&Künztler Uwe gerne zu sprechen. Vier Jahre ist die jetzt her. Eigentlich ging es Uwe damals ziemlich schlecht. Seitdem er die Diagnose HIV positiv erhalten hatte, ließ er sich hängen. Acht Jahre lebte er ohne Unterbrechung auf der Straße. Das hinterlässt Spuren. „Ich bin herumgelaufen wie die letzte Drecksau“, erzählt der 48-Jährige. „Zwei Mal war ich dem Tod sehr nah.“. … WEITERLESEN

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Foto: Mauricio Bustamante

Foto: Dmitrij Leltschuk

Thomas, 50, verkauft Hinz&Kunzt auf St. Pauli.
Thomas‘ Lebensweg ging nie lange Zeit geradeaus, aber der 25 April 1991 wirft ihn komplett aus der Bahn. Das ist der Tag, an dem er einen Nachbarn totschlägt. Weil der ein „Kinderschänder“ gewesen sei und sich an einem Nachbarsjungen vergriffen habe. Für 15 Jahre muss Thomas in den Knast. Totschlag. In Santa Fu bereut er seine Tat. … WEITERLESEN

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Foto: Mauricio Bustamante

Foto: Dmitrij Leltschuk

Holger, 73, verkauft Hinz&Kunzt in Duvenstedt vor Rewe. Am Kirchentag zieht Hinz&Kunzt um. Für drei Tage öffnen wir in der Messehalle A4 unseren „Gläsernen Vertrieb“.
Nicht nur die Vertriebsleitung, sondern auch unsere Verkäufer wechseln den Ort. Sie werden Zeitungen verkaufen und sich am Infotisch präsentieren. Unser Verkäufer Holger ist dann nicht dabei. Er hat sich extra „Urlaub“ für den Kirchentag genommen: „Ich will möglichst viele Veranstaltungen besuchen, da bleibt keine Zeit zum Verkauf.“. … WEITERLESEN

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241-momentaufnahme

Foto: Mauricio Bustamante

Peter, 63, verkauft seit zehn Jahren Hinz&Kunzt auf St. Pauli.

Peter erkennt man schon von Weitem an seiner gebückten Haltung. Abends verkauft er Hinz&Kunzt auf dem Kiez. Immer mit dabei: sein Elektro-Scooter, auf den der 63-Jährige angewiesen ist. Anfang November, Peter hatte gerade in der Kneipe „Zum Silbersack“ Zeitungen verkauft, war sein Roller plötzlich weg – trotz Sicherung. … WEITERLESEN
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Foto: Mauricio Bustamante

Vera, 50, verkauft Hinz&Kunzt in Hamburgs Kneipen – 17 Jahre war sie einem Mann hörig, der sie misshandelt hat. Seit sie eine Freundin hat, hat sie keine Angst mehr vor Gewalt in einer Beziehung.

Dass Vera wegen Drogenschmuggels einmal in einem argentinischen Gefängnis einsitzen würde, hätte sie sich vorher nicht vorstellen können. Drei Jahre, zwei Monate und zwölf Tage war sie im Knast, bevor sie im Januar 2004 entlassen wurde. Heute sagt sie über die Jahre in Gefangenschaft: „Ich habe mich das erste Mal in meinem Erwachsenenleben richtig frei gefühlt.“ … WEITERLESEN

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Foto: Mauricio Bustamante

Foto: Mauricio Bustamante

Nicko, 31, verkauft seit fünf Jahren Hinz&Kunzt – das Ziel des zupackenden Mannes: in einer Langzeittherapie endlich vom Alkohol loskommen.

Fünf Mal war Nicko schon auf Alkoholentzug – und hat immer wieder angefangen zu trinken. „Wegen der Gefühle“, sagt der 31-Jährige, der im Heim aufgewachsen ist. Ein Therapeut habe ihm das mal erklärt: „Wir Heimkinder fühlen mehr, wir sind da extremer. Weil wir nie Eltern hatten. Liebe gab es im Heim nicht. Deswegen habe ich nie gelernt, mit Problemen umzugehen.“ Mit 14 Jahren haute Nicko aus dem Heim ab. Er schlug sich in Holland durch. Alkohol wurde ein ständiger Begleiter. … WEITERLESEN

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Foto: Mauricio Bustamante

Foto: Mauricio Bustamante

Christian, 28, verkauft am Jungfernstieg und in der Mönckebergstraße – Socke begleitet ihn auf Schritt und Tritt.

Seine Socke hat er immer bei Fuß. Morgens um fünf, wenn er aufsteht und seinen Schlafsack zusammenrollt, um sieben, wenn er anfängt Hinz&Kunzt zu verkaufen, abends, wenn er zum Parkplatz zurückkehrt, auf dem er Platte macht. Egal, wohin Christian geht – Mischlingshund Socke begleitet ihn. Sockes Vorbesitzer hätten irgendwann keine Lust mehr gehabt, sich um ihn zu kümmern. „Aber ich gebe den kleinen Rabauken nie wieder her“, sagt Christian. „Er ist mein bester Freund.“ Im Grunde auch sein einziger … WEITERLESEN

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Foto: Mauricio Bustamante

Foto: Mauricio Bustamante

Gustav, 61, verkauft in der Langen Reihe – seit vergangenem Sommer ist er trocken und will es bleiben.

Hochseeangeln, das Land erkunden, „einfach mal rumlungern und andere Gesichter sehen“: Das waren Gustavs Pläne für seinen Türkei-Urlaub im August. Natürlich könnte er sich den eigentlich nicht leisten, aber in den neun Jahren, in denen er in der Langen Reihe Zeitungen verkauft, hat er viele Freunde gefunden. Einer davon kann es sich leisten und schenkt Gustav immer mal wieder eine Reise, aus Sympathie … WEITERLESEN

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Ein Kommentar
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  1. Es ist immer eine gute Idee, das hier Menschen wie du und ich vorgestellt werden. Denn alle brauchen irgend etwas, da mit sie in dieser Gesellschaft leben können, wie all die anderen auch !! Meine Frage ist immer, ist diese Gesellschaft auch da für bereit, für andere etwas zu tun ?? Ich bin da von fest überzeugt, das es unsere Gesellschaft auch kann, wenn sie möchte. Wer länger bei HINZ&KUNZT ist, der hat es ziemlich schwer, dort wieder heraus zu kommen. Es gibt einige, die haben Glück, und andere sind immer noch nach 10 bis 20 Jahre dort !! Es fragt ja auch keiner, wie diese Gesellschaft helfen kann. Wir alle wollen etwas tun und machen, aber bezahlen möchte uns keiner !! Denn wir beuten uns doch so wie so schon selbst aus, aber wir geben dieser Gesellschaft wenigstens etwas, und das ist gut so.Denn hier werden Menschen gezeigt und beschrieben, die in unserer Gesellschaft etwas leisten, bloß es wird nicht gewürdigt !! Das mir das zu denken gibt, kann wohl jeder nach voll ziehen !!

    In diesem nach denklichem Sinn, E. Heeder – HINZ&KUNZT VERKÄUFER

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