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Verkäuferausgabe: Verblöden, nein danke!

29. Mai 2011 | Von | Kategorie: Internes&Intimes

verkaeuferausgabe2Im August ist es so weit: Eine neue Verkäuferausgabe von Hinz&Kunzt erscheint. Bis dahin gibt es aber noch jede Menge zu fragen, fotografieren und schreiben. Wir haben Mäuschen bei der Redaktionssitzung gespielt …

An einem Freitagnachmittag im Mai trifft sich die Verkäuferredaktion: Hinz&Künztler Erich, Torsten, Klaus und Marian gehen mit Hinz&Kunzt-Volontär Hanning Voigts und Autorin Sybille Arendt die lange To-do-Liste durch. Ein Häkchen kann Hanning schon machen: Er berichtet, dass bereits 15 Kultur-Tipps von Verkäufern vorliegen. Hinz&Künztler empfehlen Veranstaltungen, geben Buch-Tipps und weisen auf Musik-Festivals hin. Super Sache, finden alle. Erich hat sogar noch eine Idee. Da der Termin aber erst im November ist, wird beschlossen, ihn in einer späteren, regulären Ausgabe unterzubringen.

Erich und Torsten sind schon alte Hasen: Sie haben bereits bei vergangenen Verkäuferausgaben mitgemacht. Auch Gerhard ist zum wiederholten Mal mit von der Partie. „Man kann ja nicht 15 Stunden am Tag nur verkaufen“, sagt er und lacht, „für mich ist das eine schöne Abwechslung. Außerdem habe ich ein bisschen Angst, dass mir der Kopf einrostet. Ich will ja nicht verblöden. Auf der Straße ist die Gefahr groß, zu verblöden.”

    Hinz&Künztler Torsten und Gerhard sammeln Ideen für den Foto-Wettbewerb

Hinz&Künztler Torsten und Gerhard sammeln Ideen für den Foto-Wettbewerb

Die Verkäuferausgabe hat sich zum Ziel gesetzt, den Alltag, die Sorgen und Nöte, aber auch die positiven Ereignisse im Leben der  Hinz&Künztler abzubilden – aus erster Hand, direkt und ungeschönt. Seit der ersten Verkäuferausgabe vom August 2004 ist die Vorgehensweise dabei unverändert: Verkäufer bringen die Ideen ein, konzipieren Themen und diktieren die Ausrichtung der Ausgabe. Die Hinz&Kunzt-Redaktion setzt diese Ideen dann in Text- und Bildform um.

Marian möchte eine Reportage über den typischen Tag eines Hinz&Kunzt-Verkäufers schreiben. „Ich hätte das ja anfangs nie gedacht, aber die Kunden warten auf einen, da gibt es ganz Treue. Die sagen einem auch schon mal: ‚Ich habe Sie nicht gesehen, aber ich wollte nicht fremdgehen und anderswo kaufen.‘“ Die Ideen zu seiner Story hat er alle im Kopf. Nur aufschreiben muss er sie noch.

Doch zunächst verteilt Hanning Einweg-Kameras. Für die Bebilderung der Verkäuferausgabe. Unter dem Motto „Unter dem Pflaster liegt der Strand“ sollen die Verkäufer ausschwärmen und mit ihrem Blick auf die Stadt neue Perspektiven eröffnen. Gerhard hat schon eine konkrete Idee: „Am Reiherstieg steht ein Goldenes Kalb unter einer Eisenbahnbrücke – wäre das was?“ Ein kurzer Blick in die Runde. Köpfe nicken. Hanning freut sich. Er kann einen weiteren Haken auf der To-do-Liste machen.

Die nächste Verkäuferausgabe von Hinz&Kunzt erscheint im August.

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