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Straßenzeitungen weltweit

5. Februar 2013 | Von | Kategorie: Das Thema

Internationale Woche der Straßenverkäufer, Tag 2: Straßenzeitungen gelten in ihren Städten meist als kleine Projekte. Doch die Bewegung unter dem Dachverband INSP beschäftigt weltweit Tausende Verkäufer und erreicht viele Millionen Menschen. 

Seit im Jahr 1989 das erste Straßenmagazin erschien, hat sich die Idee auf der ganzen Welt verbreitet. Heute gibt es mehr als 120 Straßenzeitungen in 40 Ländern.

In mehr als 600 Städten auf der ganzen Welt arbeiten Obdach- und Wohnungslose gegen die Armut an.

Tagtäglich verdienen so etwa 14.000 Straßenzeitungsverkäufer selbstbestimmt ihren Lebensunterhalt. Die Idee des Straßenzeitungsverkaufs verändert Leben von Glasgow bis Tokia und von Sydney bis Kapstadt. Das Konzept ist überall gleich: Die Verkäufer erwerben die Zeitungen für maximal 50 Prozent des Verkaufspreises und verkaufen sie dann weiter. Vom Erlös können sie sich neue Zeitungen beschaffen. Aus einer wird zwei, aus zwei werden vier, und so weiter.

Der Dalai Lama im Interview exklusiv für die Straßenzeitungen. Mit den Ausgaben verdienten Straßenzeitungsverkäufer im vergangenen Jahr mehr als eine Million Dollar. Foto: INSP

Der Dalai Lama im Interview exklusiv für die Straßenzeitungen. Mit den Ausgaben verdienten Straßenzeitungsverkäufer im vergangenen Jahr mehr als eine Million Dollar. Foto: INSP

Wie alle Unternehmer tragen auch Straßenzeitungsverkäufer ein Geschäftsrisiko. Deshalb arbeiten sie hart. Und das Modell funktioniert: Weltweit erwirtschaften Straßenzeitungsverkäufer so mehr als 40 Millionen Dollar im Jahr. Dafür verkaufen sie mehr als 27 Millionen Exemplare.

Zahlen: INSP/INSPiring change

Mehr als 14.000 Verkäufer vertreiben 120 Straßenzeitungstitel in 40 Ländern. Mit der Woche der Internationalen Straßenverkäufer (4. Februar bis 10. Februar) feiert  das Netzwerk INSP (International Network of Street Papers) die Straßenzeitungsverkäufer, setzt sich für ihren Unternehmergeist einsetzt und hinterfragt die Wahrnehmung von Armut und Obdachlosigkeit.

Die Woche der Straßenzeitungsverkäufer bei www.hinzundkunzt.de:

Hinz&Künztler Sönke, 46, mit Hündin Lucy

Tag 1:
Video-Porträt
von Hinz&Künztler Sönke
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Momentaufnahme Vera

Tag 3:
Verkäuferinnenporträt:
Hinz&Künztlerin Vera
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Bildschirmfoto 2013-02-08 um 13.30.16

Tag 4:
Straßenverkäufer weltweit:
Die inspirierendsten Arbeitskräfte der Welt
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video-bea

Tag 5:
Hinz&Künztler-Video:
Mindestens 1029 Obdachlose leben in Hamburg
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Torsten

Tag 6:
Schüler-Interview:
Wie ist das Leben auf der Straße, Torsten?
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Chaka

Tag 7:
Herzensangelegenheit:
Hinz&Künztler sagen Danke

Ein Kommentar
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  1. Nun können alle es nach lesen: „Wir sind fleißig!!“ Denn einige behaupten ja immer noch, das dies keine Arbeit währe !! Es wurde mal langsam Zeit, das dies sichtbar wird, was alle so leisten !! Das heißt, wenn ein Verkäufer bei H&K , 20 Jahre die Strassenzeitung verkauft, dann hat er (bei einem Verkauf von 7 Exemplar pro Tag) 10.080 Strassenmagazine verkauft !! Das währen dann bei 500 Verkäufer 504.000 Strassenmagazine in 20 Jahren !! Da wir aber über eine Millionnen schon verkauft haben, kann keiner mehr behaupten, wir Arbeiten nicht !!

    Erich Heeder – HINZ&KUNZT-VERKÄUFER

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