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18. November 2013 | Von | Kategorie: Das Thema

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Hinz&Kunzt steht unter Schock, sowohl die Verkäufer als auch wir Mitarbeiter. Wir haben erfahren, dass ein Hinz&Kunzt-Verkäufer unter Verdacht steht, ein fünfjähriges Mädchen in seine Wohnung gelockt und missbraucht zu haben.


Das ist ein Albtraum
für alle Eltern und Kinder. Uns fehlen die Worte für diese Tat – zumal es erst ein Jahr her ist, dass ein anderer Hinz&Kunzt-Verkäufer eine Frau vergewaltigt hat.

Wir kannten Bernd L. als einen unauffälligen und freundlichen Menschen, so wie ihn auch seine Nachbarn beschrieben haben.

Wir arbeiten mit vielen Menschen zusammen, aber auch wir können nicht in einen Menschen hineinschauen. Und in der Regel machen wir gute Erfahrungen.

Viele Hinz&Künztler haben auch Angst vor den Reaktionen ihrer Kunden. Die meisten fühlen sich so, als würden sie mitbeschuldigt und befürchten, alles, was sie sich aufgebaut haben, wegen der Tat eines kranken Mannes wieder zu verlieren: Vertrauen, Anerkennung und Wertschätzung.

Das Schlimmste ist zu akzeptieren, dass wir nicht im Vorwege wissen, zu welchen Taten ein Mensch fähig ist. Wir hoffen, dass wir die Kraft und den Mut dazu haben, Menschen weiterhin offen zu begegnen – so wie wir es in den vergangenen Jahren gemacht haben.

Ihr Hinz&Kunzt-Team

13 Kommentare
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  1. Hallo Hinz & Kunz-Team,

    ich bin genauso geschockt wie Ihr! Und ich bin wirklich traurig, wie auf Eure extrem wichtige Arbeit, so ein dunkler Schatten fällt. Deshalb schreibe ich Euch (aus Bonn):

    Zieht Euch den Schuh nicht an! Ihr habt alles richtig gemacht! Ihr, und die Verkäufer, brauchen jetzt viel Mut und Kraft. Eure Arbeit und Eure Zeitung ist extrem wichtig!!! Geht selbstbewusst auf die Straße und verkauft, wofür Ihr hart gearbeitet habt.

    Das Ereignis schockiert mich, genauso wie Euch. Ich bin traurig, dass so etwas passiert aber auch stolz auf die Anwohner, die wohl sofort engagiert geholfen und mitgeholfen haben. Dies alleine ist vielleicht ein Artikel wert. Ich bin stolz auf diese Anwohner und mich interessiert dabei überhaupt nicht, wie hoch der Harz IV- oder Ausländeranteil in diesem Viertel ist. Für mich sind das alles Helden.

    Also, lasst Euch nicht beirren! Ihr und Eure Arbeit ist unverzichtbar wichtig!!!

    Ich finde es auch sehr gut, wie Ihr offen darüber auf Eurer Web-Seite berichtet. IHR HABT KEINE SCHULD UND MIT SICHERHEIT NICHTS VERKEHRT GEMACHT.

    Viel Erfolg für Eure künftige Arbeit wünscht Euch

    Ulrich Manns aus Bonn

  2. Hallo + guten Tag,
    diese schlimme Tat mit anderen Hinz&Kunzt Verkäufern in Zusammenhang zu bringen wäre wie „Sippenhaft“. Auf jeden Fall ist es nicht richtig & man sollte davon ausgehen das vernünftige Bürger „über den Tellerrand“ sehen, und dies auch wissen. Hinz&Kunzt ist hier als Firma / Gemeinschaft zu sehen. Es ist ja auch nicht jeder, der bei einer Bank arbeitet ein mieser Anlegeberater und nicht jeder Autohändler verkauft Autos mit gefälschten Tachoständen…
    In jeder Gesellschaftsschicht gibt es „schwarze Schafe“ und Personen, die etwas machen, was nicht richtig ist. Das muss auch strafrechtlich verfolgt werden, aber es dürfen nicht alle Mitglieder in einen Topf geworfen werden. Das wäre ungerecht & falsch. Sollte jemand diesen Täter mit den Hinz&Kunztlern verallgemeinern, ist er leider zu dumm um zu differenzieren.

  3. Das es diesmal ein Hinz&Kunztler gewesen ist, heist nicht das es alle waren… Nach diese Rechnung wären alle Ärtzte, Priester, Mäner, was auch immer, verdächtig.
    Kopf hoch! Die meisten von uns lassen uns von so einen Fall nicht verunsichern. Ich habe sehr viel Respekt für Hinz&Kunztler weil ich denke das es wahre Stärke ist, am Boden zu sein und der Kraft zu finden weiterhin positiv und aktiv zu bleiben und das beste daraus zu machen.

    Weiter so!

  4. Tatsächlich ist es so, dass niemand in die Abgründe des Anderen bilcken kann. Laßt uns hoffen, dass das Mädel und seine Eltern (aber auch der mögliche Täter) damit leben lernen.

  5. Ich finde es auch sehr schlimm, was dieser B***** getan hat und mein Mitgefühl gilt dem kleinen Mädchen, die niemals vergessen wird, was ihr angetan wurde. Diese ****** gibt es überall und es sind Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten.. und es sind zu viele.. und sie kommen zu oft davon… Aber deswegen kann man (und Frau) nicht die H&K Verkäufer über denselben Kamm scheren… Ich werde auch weiterhin hier in Elmshorn regelmäßig meine H&K kaufen und die Menschen unterstützen,die sie verkaufen…

    *Beitrag wurde von der Redaktion bearbeitet. Wir bedanken uns für alle engagierten Kommentare, bitten unsere Leser aber trotz allen Entsetzens, auf Kraftausdrücke zu verzichten.

  6. So wie zu lesen ist, läßt das keinen kalt !! Aber unsere Gesellschaft besteht eben aus vielfälltigen Menschen, und niemand ist wie der Andere (was auch gut ist) !! Wir können nie wissen, wer – wer ist, und wer – was macht, oder gemacht hat !! Das hilft zwar, aber hilft nicht immer !! Das wir betroffen sind, ist schon hart, aber die ganze Gesellschaft ist doch betroffen, oder nicht ?? Wir sollten doch alle zusammen halte, wenn etwas passiert ist, und ich halte gern !!
    In mir ist auch viel Trauer und Mitgefühl, wir würden am liebsten dies ungeschehen machen, aber es ist passiert !!
    Und wir schaffen es auch, denn wire haben diese Tat nicht begangen, und niemand sollte auf uns mit Steine schmeißen !! Ich persönlich werde es wohl noch lange mit mir rum schleppen !!

    Erich Heeder – HINZ&KUNZT – VERKÄUFER seit fast 20 Jahre

  7. Hallo H&K!

    Klar, da stehst Du erst einmal starr, wenn so etwas passiert. Und dann noch jemand aus den eigenen Reihen. Lasst Euch sagen (meine Vorschreiber haben das bereits zum Ausdruck gebracht): auch wenn man sich automatisch rechtfertigen möchte („Einer von uns!“), so möchte ich auf etwas hinweisen: Wir alle als Menschen, als Bewohner dieses Landes, evtl. dieser Stadt – sind genauso mit betroffen wie Ihr. Der Täter, ist Mann und Hamburger und war Hinz & Künstler. Sollen sich jetzt alle Männer, Hamburger oder Hinz & Künstler schuldig fühlen? Natürlich nicht. Also: Dafür könnt Ihr nix, Lasst Euch nicht beirren. Entschuldigungen und Erklärungen sind menschlich – aber nicht erforderlich. Ermutigt die Verkäufer, wenn man sie schief anguckt, Ich selbst werde meine H&K kaufen, wo ich sie kriege und von jedem mit Ausweis, der sie mir anbietet. Hol‘ ju stief!

  8. Hallo Hinz & Kunzt-Team,
    Wir kannten Bernd L. schon längere Zeit.Er bot Eure Zeitung stets vor unserem Lidl Markt an.
    Er war immer Freundlich und sein Hund „Motzi“(der nur geliehen war) spielte oft mit unseren Kindern.
    Seine Geschichten waren stets glaubwürdig.Er erzählte uns das Er aus Bayern stammte,was man auch hörte.
    Diese Tat ist für uns unverständlich.Er war immer Freundlich zu jeden,was seine Tat noch schlimmer macht.
    Sein Nachbar steht oft vor einem Aldi Markt in der selben Strasse.da fiel uns schon auf das da einiges nicht stimmen konnte.Denn sein Hund war oft bei Diesem Herrn zu sehen.In letzter Zeit war Bernd L.oft unwirsch oder auch sehr kurz in seinen Aussagen.
    Wir hoffen das Bernd L. nie mehr in Freiheit gelangt.Diese Tat zeigte uns die Abgründe eines Verlogenen Menschen.
    Ihr Team sollte unbeirrbar weiter machen,Ihre Arbeit gibt vielen Menschen Hoffnung und Halt.Niemand kann das Hinz&Kunzt Team mit solchen Irren Taten einzelner Fehlgeleiteter Unmenschen in Verbindung bringen.
    Ihre Zeitung sowie Ihre Austräger sollten nun erst recht in Erscheinung treten denn wenn Sie sich jetzt zurückziehen bleibt immer ein ungutes Gefühl..Gibt es noch mehr von denen.Also klotzt ran und nicht unterkriegen lassen
    Gruß an das ganze Hinz&Kunzt Team.

  9. Ich muß Dorit Denecke voll zustimmen.
    Alle sind geschockt – aber bitte, nicht jeder muß sich „diesen Schuh anziehen“ !!!

    Ich kaufe auch, wo immer ich einen Verkäufer mit Ausweis sehe, manchmal auch doppelt – wie es mein Portmonnaie hergibt. Die ohne Ausweis ignoriere ich (die Ausreden sind zu fadenscheinig).

    Und was inzwischen auch sehr gut ist : Die Ausweise haben nicht nur eine Nummer sondern auch ein Bild!!!!

  10. Ein Lob an das ganze Hinz und Kunzt-Team hier an dieser Stelle? JA!!! UND GERADE JETZT UND HIER!!! Denn das ihr Monat für Monat Hervoragendes leistet, schließt ja das Mitgefühl für das Mädchen und ihre Familie nicht aus. Man kann Geschehenes nicht ungeschehen machen, aber man kann entscheiden, wie man damit umgeht. Dass dieser Verdacht nicht verschwiegen wird, spricht für eure Ehrlichkeit und euer Mitgefühl. …und natürlich werde ich meine Zeitung auch weiternin regelmäßig kaufen!!!
    Die Novemberausgabe ist BESONSDERS GUT GELUNGENEN! Darum sage ich DANKE und MACHT WEITER SO!

  11. Ich kauf weiterhin meine H&K und finde das Projekt, wie auch das Prinzip weiterhin super.

    Der einzige Kritikpunkt an diesem Text ist die Klassifizierung des Herrn als „krank“. Wissen wir es? Nein. Gab’s ne Diagnose? Nein.
    Bitte weder übertreiben, indem alle H&Ks plötzlich Mittäter*innen sind, noch untertreiben, indem diese Tat auf eine vermeintliche Krankheit geschoben wird.

  12. Ich habe glücklicherweise nirgendwo mitbekommen, dass jemand eine Mitschuld bei Hinz&Kunzt sieht und fände das persönlich genauso absurd und falsch wie meine Vorredner.

    Es wäre eine schöne Geste gewesen, dem Mädchen in eurer Stellungnahme etwas Gutes zu wünschen. Ich vermute, dass ihr das im Stillen auch tut

    Ich auch: Ich wünsche ihr gute Besserung der körperlichen Wunden, und dass ihr nach der schlimmen Tat gute Menschen zur Seite stehen, die ihr helfen so gut wie möglich damit umzugehen und darüber hinwegzukommen.

  13. Hallo, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Dasselbe Problem hatten sie in Hannover mit einem einzelnen Erzieher in einer Kindertagesstätte – stehen nun alle männlichen Erzieher in Verdacht? Nein.
    Und genauso sollte man das auch mit den Verkäufern von H&K sehen.
    Grüße aus der Lüneburger Heide
    (am Dienstag in Hamburg gewesen, eine Ausgabe von H&K gekauft)

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