Tagesaufenthaltsstätte

30 Jahre Herz As

Das Herz As wird 30 Jahre alt. Seit 1982 versorgt das Team Obdachlose mit Überlebenswichtigem. Kollegen und Sozialsenator Scheele loben die Einrichtung als „nicht wegzudenken“. Nur: An Armut und Verelendung kann keine Hilfeeinrichtung etwas ändern.

Diese Woche …

der Hinz&Kunzt-Sozialarbeiter-Videoblog vom 01.07.2010 Diesmal: Wie wir mit Minikrediten helfen und wie die Hitze Obdachlosen zu schaffen macht!

Diese Woche …

der Hinz&Kunzt-Sozialarbeiter-Videoblog Stephan Karrenbauer, 47 Jahre alt, ist Sozialarbeiter bei Hinz&Kunzt seit 1995. Er berät und unterstützt die Verkäufer von Hinz&Kunzt bei Problemen mit Behörden, der Wohnungssuche, wenn sie Schulden haben oder einsam sind.

„Happy Hour“ auf Platte

(aus Hinz&Kunzt 180/Februar 2008) Der Mitternachtsbus fährt die Schlafplätze von Obdachlosen an und versorgt sie mit Essen und Getränken. Zwei Jugendredakteurinnen waren mit auf Tour 19 Uhr. Ein kalter, regnerischer Abend, nur ein paar Grad über null. Ich habe meinen Wintermantel an, aber mir ist kalt. Auf dem Gelände der evangelisch-reformierten Kirche in der Ferdinandstraße […]

Ansturm auf Suppenküchen – weil das Geld zum Essen nicht reicht

Die Zahlen des Monats (aus Hinz&Kunzt 187/September 2008) 250 Prozent mehr Gäste meldet die Altonaer Obdachlosen-Tagesaufenthaltsstätte „Mahlzeit“ im Vergleich zu 2005. Statt 60 bis 80 Bedürftige kommen täglich 200 pro Tag, um ein kostenloses Mittagessen und etwas Ruhe zu genießen. „Früher kamen fast ausschließlich Obdach- und Wohnungslose zu uns“, sagt Leiterin Marion Sachs. „Heute sind […]

„Mission“ gerettet

Beinahe hätte das selbstverwaltete Obdachlosenprojekt schließen müssen. Jetzt zieht es in die Notunterkunft Pik As (aus Hinz&Kunzt 177/November 2007) Jeden Abend wird Missions-Chef Andrew Saathoff wieder obdachlos. Dann schließt der 50-Jährige die Tür des Aufenthaltsraums in der Kaiser-Wilhelm-Straße. Und muss sich einen trockenen Platz irgendwo in der Stadt zum Schlafen suchen.

Badetag im Pik As

Wellness statt Entlausung: In Hamburgs größter Notunterkunft für Obdachlose weht ein neuer Wind (aus Hinz&Kunzt 178/Dezember 2007) Blütenweiß wölbt sich der Schaum. Seifenbläschen zerplatzen auf nackter Haut. Es duftet nach Lavendel. So viel Schaum ist sonst nicht. Den gibt’s extra fürs Foto, wegen der Scham. Wenn Hollywood seine Badenden unter Schaumbergen verbirgt, höchstens mal ein […]

Parteien-Check zur Wahl

(aus Hinz&Kunzt 132/Februar 2004) Zum zehnjährigen Bestehen von Hinz&Kunzt haben wir zehn Wünsche für Hamburg für Hamburg veröffentlicht. Einige Forderungen finden parteiübergreifend Zuspruch. Hier die Antwort der Bürgerschaftsfraktionen. Nr. 1: Die Krankenstube für Obdachlose ist hoffnungslos überfüllt. H&K fordert: Mehr Betten für kranke Obdachlose.