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Dossier

23. Januar 2012 | Von | Kategorie: Archiv

Wohin mit zwei Hamburger Ex-Sicherungsverwahrten? Der Senat entschied sich, sie in Jenfeld in einem ehemaligen Altenheim unterzubringen, wo sie von Polizisten rund um die Uhr bewacht werden. Die Bewohner des Stadtteils wurden in die Entscheidung nicht mit einbezogen. Sie protestieren heftig gegen die Männer, die ihre Strafe verbüßt haben, in ihrer Nachbarschaft. Der Senat versucht, die Wogen zu glätten. Der Konflikt spaltet die Stadt. Prominente Hamburger rufen zur Besonnenheit auf. Dass die Würde der Ex-Sträflinge nicht vergessen wird. Und dass die Ängste von Anwohnern ernst genommen werden. Die Frage, die geklärt werden muss, lautet: Wie kann unsere Gesellschaft ehemalige Sicherungsverwahrte integrieren?

Podiumsdiskussion: „Bürger in Angst – Justiz in Not?“
14. Februar, 17 Uhr

Es diskutieren: Dr. Ralf Kleindiek, Staatsrat der Behörde für Justiz und Gleichstellung, Dr. med. Guntram Knecht, Chefarzt der forensischen Psychiatrie Asklepios Klinik Nord (Ochsenzoll), Rechtsanwältin Viviane Spethmann MdHB, rechtspolitische Sprecherin der CDU Fraktion, Maj Zscherpe, Vorsitzende Richterin Landgericht Hamburg,  Journalist (N.N.). Moderation: Peter Ulrich Meyer Hamburger Abendblatt, Veranstalter: Hamburgischer Richterverein, Grundbuchhalle des Ziviljustizgebäudes (Anbau), Sievekingplatz 1.

Lesen Sie dazu:
„Menschenwürde ist unteilbar“ aus Hinz&Kunzt 228/Februar 2012

Wolfgang Rose, Landesbezirksleiter der Gewerkschaft Verdi appelliert in einem Aufruf für einen zivilgesellschaftlichem Umgang mit ehemaligen Sicherungsverwahrten:
Jeder Mensch braucht ein Zuhause

Bischöfin Kirsten Fehrs, Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche ruft alle Beteiligten auf, offen und sachlich aufeinander zuzugehen.

Weihbischof Hans-Jochen Jaschke sagt, dass alle Beteiligten im Gespräch bleiben müssen, um eine Lösung zu finden.

 


 

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