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Judith Rakers wird Patin für Hinz&Kunzt-Wohnprojekt

30. August 2011 | Von | Kategorie: Nachrichten

Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers wird Botschafterin für Hinz&Kunzt. Vor Kurzem hat sie uns schon satte 21.250 Euro gespendet. Damit will sie will mit uns den Traum von einem eigenen Hinz&Kunzt-Haus verwirklichen.

Judith Rakers ist jetzt sowas wie eine Schirmherrin für Hinz&Kunzt

Judith Rakers ist jetzt sowas wie eine Schirmherrin für Hinz&Kunzt

Dass sie sich engagiert, ist für Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers keine Frage. Jetzt bindet sie sich erstmals längerfristig an ein Projekt und wird Botschafterin für Hinz&Kunzt. Warum sich die Journalistin ausgerechnet für das Straßenmagazin entschieden hat? „Weil ihr mich seit Jahren mit eurer Arbeit begeistert. Und zwar in allen Bereichen.“ Rakers schätzt Hinz&Kunzt als Projekt „mit sozialem Konktakt und mit einer Arbeit, die jeder Verkäufer mit Stolz und Würde verrichten kann.“

Denn: „Mit Hinz&Kunzt haben sie so viel mehr zu verkaufen, als ihr Schicksal – nämlich ein journalistisch richtig gut gemachtes Blatt, auf dessen Inhalt man sich freuen kann. Ich finde es auch gut, dass ihr euch politisch engagiert und dass ihr dafür einen guten Weg gefunden habt.“

Im August hat Judith Rakers Hinz&Kunzt eine satte Summe Geld gespendet: 21.250 Euro erspielte sie für uns in einer ARD-Quizshow. Über den Verwendungszweck hat sie mitentschieden: Das Geld soll als Grundstock dienen für ein Projekt, von dem das Hinz&Kunzt-Team schon lange träumt: ein eigenes Haus mit Wohnungen für Verkäufer und Platz für das Projekt – alle unter einem Dach. Eine gute Idee, findet auch Judith Rakers: „Dann können die Hinz&Künztler gleich runter in den Vertrieb und ins Café kommen, wenn sie sich einsam fühlen, und die Sozialarbeiter sind auch an Ort und Stelle und müssen nicht durch ganz Hamburg reisen. Immerhin geht es bei Hinz&Kunzt ja auch um die Gemeinschaft.“

Um den Traum wahr zu machen, brauchen wir noch jede Menge finanzielle Unterstützung. Judith Rakers wird uns helfen, dafür die Werbetrommel zu rühren. Und sie verspricht sogar: „Wenn alle Stricke reißen, werde ich wohl doch häufiger an Quiz-Shows teilnehmen müssen. Dabei hasse ich das, weil ich immer so ein Lampenfieber habe und mich fühle, als müsste ich wieder Abi machen. Aber da muss ich dann wohl durch für den guten Zweck. Ich bin jedenfalls zu allen Schandtaten bereit.“

Die Gefahr bei so einem großen Projekt: Wir fürchten, dass dann alle fürs Haus spenden wollen und keiner mehr für das Projekt. Schließlich sind wir ja auch in unserer alltäglichen Arbeit auf Spenden angewiesen. Auch da hat Judith Rakers eine Idee: „Vielleicht können wir ja versuchen, große Einzelspenden für das Haus einzuwerben. Vielleicht sogar von Hamburgern, die Hinz&Kunzt bisher nicht so nahestanden.“

Mit Judith Rakers verbindet Hinz&Kunzt schon seit fast drei Jahren viel: Damals haben wir sie zum ersten Mal getroffen. Im Interview hat sie über ihre Stelle als Tagesschau-Sprecherin gesagt, dass dieses Amt auch eine ganz schöne Bürde ist – und zum ersten Mal von Heinz erzählt. Über den Obdachlosen hat Rakers vor 15 Jahren ihre allererste Reportage geschrieben. Die finden wir so spannend, dass wir sie jetzt nochmal veröffentlichen: „Nicht Libori, die Sonne öffnet den Geldbeutel“. Außerdem machte Judith Rakers damals bei unserer Kampagne „Hinter diesem Kopf steckt eine kluge Zeitung“ mit.

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