Pressemitteilung – Neues Wohnprojekt: Judith Rakers baut mit Hinz&Kunzt

Hamburg, 30. Juli 2011 Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers wird Patin eines neuen Hinz&Kunzt-Wohnprojektes. Damit unterstützt die frischgebackene Botschafterin des Straßenmagazins eine Idee, die ihr selbst sehr am Herzen liegt: „Wenn ich im Winter an einem Obdachlosen vorbeigehe, geht es mir wie wohl jedem Hamburger: Man wünscht diesem Menschen einfach ein warmes Zuhause.“

Hinz&Kunzt will sich mit dem Wohnprojekt für Hinz&Künztler einen Traum erfüllen: Verkäufer und das Projekt unter einem Dach. Platz zum Leben für Menschen, die in Hamburg sonst kaum eine Chance haben, eine Wohnung zu finden, und Vertrieb, Redaktion und Sozialarbeit im gleichen Gebäude.

Freuen sich auf das Hinz&Kunzt-Haus: Hinz&Kunzt-Herausgeberin Annegrethe Stoltenberg, Geschäftsführer Jens Ade, Chefredakteurin Birgit Müller und Botschafterin Judith Rakers
Freuen sich auf das Hinz&Kunzt-Haus: Hinz&Kunzt-Herausgeberin Annegrethe Stoltenberg, Geschäftsführer Jens Ade, Chefredakteurin Birgit Müller und Botschafterin Judith Rakers

Hinz&Kunzt-Herausgeberin und Landespastorin Annegrethe Stoltenberg sagte zu der neuen Verbundenheit zwischen dem Straßenmagazin und seiner Botschafterin: „Wir freuen uns, dass Judith Rakers, die schon seit Jahren Gesicht für Hinz&Kunzt zeigt, das jetzt noch intensiver tun wird. Und dass sie uns dabei unterstützt, den Traum vom Hinz&Kunzt-Haus wahr zu machen.“

Auslöser für die Patenschaft von Judith Rakers war ihre Spende an Hinz&Kunzt in Höhe von 21.250 Euro, die sie im August beim „Star Quiz“ in der ARD erspielte. „Wir haben gemeinsam überlegt, wie wir diese Summe einsetzen können“, sagt Hinz&Kunzt-Geschäftsführer Jens Ade. Judith Rakers war sofort begeistert von den Plänen. Nun gilt es, weitere Unterstützer zu gewinnen. Judith Rakers verspricht: „Wer sich da engagiert, kriegt eine tolle Rendite. Die wird sich allerdings nicht in Prozenten ausdrücken, sondern in Dankbarkeit und Sinnhaftigkeit.“

Die Basis für den Bau des Hinz&Kunzt-Hauses bilden Erbschaften in Höhe von 300.000 Euro aus Testamenten, in denen das Straßenmagazin im vergangenen Jahr bedacht wurde. „Für unser Sondervorhaben freuen wir uns über Sonderspenden“, sagte Geschäftsführer Jens Ade. „Dass das auf Kosten der Spenden für das laufende Projekt geht, darf aber nicht passieren. Hinz&Kunzt erhält schließlich keine öffentlichen Zuschüsse und ist auf Spenden angewiesen, um die alltägliche Arbeit für und mit Obdach- und Wohnungslosen zu gewährleisten “

Die Befürchtung, so Botschafterin Judith Rakers, sei, „dass jetzt alle nur noch für das Hinz&Kunzt-Haus spenden wollen. Deshalb haben wir uns überlegt, dass wir für das Haus vor allem Hamburger ansprechen, die Hinz&Kunzt bisher nicht so nahestehen.“ Dafür will Judith Rakers ihr Netzwerk in Hamburg nutzen.

Wo das Hinz&Kunzt-Haus einmal Platz finden wird, ist offen. Zurzeit sucht das Team nach einem geeigneten Grundstück in der Hamburger Innenstadt. „Die Lage in Bahnhofsnähe ist wichtig, damit unsere 400 Verkäufer gut zum Vertrieb gelangen und zu ihren Verkaufsplätzen in ganz und um Hamburg.“

Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers unterstützt Hinz&Kunzt schon seit mehreren Jahren: Im Januar 2009 wirkte sie bei der Kampagne „Hinter diesem Kopf steckt eine kluge Zeitung“ mit. Im Hinz&Kunzt-Interview (zu lesen in der Septemberausgabe des Straßenmagazins) verrät die Journalistin Judith Rakers, warum sie sich erstmals entschieden hat, ein soziales Projekt langfristig als Botschafterin zu unterstützen: „Mit Hinz&Kunzt haben die Verkäufer so viel mehr zu verkaufen, als ihr Schicksal – nämlich ein journalistisch richtig gut gemachtes Blatt, auf dessen Inhalt man sich freuen kann. Ich finde es auch gut, dass Hinz&Kunzt sich politisch engagiert und dafür einen guten Weg gefunden hat.“

Für Ihre Nachfragen:
Birgit Müller (Chefredaktion) unter Telefon 32 10 83 14
Isabel Schwartau (Öffentlichkeitsarbeit) unter Telefon 32 10 84 01.

1 Kommentar zu “Pressemitteilung – Neues Wohnprojekt: Judith Rakers baut mit Hinz&Kunzt

  1. Hallo, habe gestern bei Beckmann zum erstenMal etwas von dem Hausprojekt gehört. Seit einigen Jahren beschäftige ich mich mit dem Bauen mitökoöogischen Baustoffen, u.a. habe ich ein Haus aus Strohballen gebaut. Diese Bauweise eignet sich hervorragend zur Eigenarbeit, auch für Ungeübte.
    Ein größeres Strohballenhaus (3 geschossig) steht auch schon seit einigen Jahren in Sachsen Anhalt.
    Vielleicht ist es für Euer Projekt auch interessant.
    Ich stehe Euch gern mit Rat und Tat zur Seite.
    Informationen unter http://www.baubiologie.at oder http://www.fasba.de

    Grüße aus dem schönen Wendland

    Olaf kröger

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