Nacht der Kirchen

Offene Pforten am Samstag

Gehen Sie mal wieder in die Kirche! Am Wochenende wird hier gelacht, gesungen, geschwiegen und getanzt: Für die Nacht der Kirchen in Hamburg stellen 130 Gemeinden ein buntes Programm auf die Beine. Die fast 600 Veranstaltungen sind kostenlos.

Lichtkunstwerk von Michael Batz an der Nordfassade von St. Petri zur Nacht der Kirchen. Foto: Michael Zapf

Von A wie Altona bis O wie Osdorf: 130 Kirchengemeinden in ganz Hamburg öffnen am Samstag ihre Pforten für die Nacht der Kirchen unter dem Motto „A und O – Anfang und Ende“. Schon zum neunten Mal sind Hamburger und Hamburg-Besucher den ganzen Abend und bis in die Nacht eingeladen, die Gotteshäuser der Stadt mal anders kennenzulernen.

Statt Sonntagsgottesdienst gibt es ein vielfältiges Kulturprogramm. Die christlichen Kirchengemeinden haben Theateraufführungen, Lesungen, Comedyshows vorbereitet – und vor allem viel Musik: von Klassik über Jazz bis Pop ist wirklich alles dabei. Manche Gemeinden wollen zeigen, was sie zu bieten haben. Andere wollen die Chance nutzen, Menschen anzulocken, die keine regelmäßigen Kirchgänger sind. Wieder andere präsentieren ein anspruchsvolles Programm, das man so für null Euro Eintritt selten erleben darf – und das vor der Kulisse sakraler Bauten, hinter deren Atmosphäre mancher Theatersaal weit zurücksteht.

Zu den Highlights der fast 600 Veranstaltungen, die alle kostenlos sind, gehören die Lesung von Bestsellerautor Peter Prange in der Christ-König-Kirche in Lokstedt (19 Uhr), die „Comedy“-Kreuzkirche in Barmbek (20.15 Uhr) und das Singer-Songwriter-Konzert unter freiem Himmel vor der Hauptkirche St. Katharinen (20 Uhr).

Die Gemeinden versorgen ihre Gäste auch kulinarisch

Für Gemütlichkeit ist jedenfalls gesorgt: Viele Gemeinden bieten neben ihrem Programm auch Essen und Getränke an. Fragt sich nur: Wie finde ich bei diesem Angebot die richtige Veranstaltung? Wer sich weitere Wege durch die Stadt sparen will, schaut am besten erstmal vor der eigenen Haustür. Denn in jedem Stadtteil ist etwas geboten. Wer ein bisschen Zeit in die Planung des Abends investieren mag, liest sich am besten in das ausführliche Programmheft ein – und sucht sich seine persönlichen Highlights selber heraus. Mögen Sie Theater oder Opernmusik? Wollen Sie nur zusehen oder auch ein bisschen mitmachen, zum Beispiel beim offenen Singen ausgerechnet in der „Kirche der Stille“ in der Holstenstraße? Bleiben Sie den ganzen Abend an einem Platz oder möchten Sie mehrere Orte besuchen? Die Nacht der Kirchen bietet viele Möglichkeiten, Kirche kennenzulernen.

Für die Wege zwischen den Kirchen decken Sie sich am besten mit Lesestoff ein: Etwa mit der aktuellen Hinz&Kunzt. Unsere Verkäufer versorgen Sie an folgenden Standorten mit dem Straßenmagazin: bei St. Jacobi, St. Petri und St. Michaelis (Michel) ab 16 Uhr. Bei St. Gertrud (Uhlenhorst), bei der Christuskirche Wandsbek Markt, der St. Georgskirche und beim Mariendom, bei der Kirche am Markt in Blankenese und bei der Christuskirche in Eimsbüttel ab 18 Uhr.

Text: BEB

Die Nacht der Kirchen startet am Samstag, 15. September bei Sonnenuntergang bei einer Bühne am Mönckebrunnen mit Pop und Gospel. Die Angebote laufen bis Mitternacht und darüber hinaus. Ausführliches Programm unter www.ndkh.de oder als PDF zum Download 

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