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Podiumsdiskussion

Perspektiven der Stadt

1. Mai 2013 | Von | Kategorie: Kirchentag 2013, Nachrichten

Bei einer Podiumsdiskussion am 2. Mai kann Hinz&Kunzt-Chefredakteurin Birgit Müller Olaf Scholz (SPD) persönlich sagen, was sie sich vom Ersten Bürgermeister wünscht: eine Stadt, in der alle zumindest eine bezahlbare Wohnung haben.

Wie sieht die Zukunft der Stadt aus? Darüber diskutieren am 2. Mai unter anderen Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und Hinz&Kunzt-Chefredakteurin Birgit Müller. Illustration: Gerd Altmann/pixelio.de

Wie sieht die Zukunft der Stadt aus? Darüber diskutieren am 2. Mai unter anderen Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und Hinz&Kunzt-Chefredakteurin Birgit Müller. Illustration: Gerd Altmann/pixelio.de

Wie sieht die Zukunft der Stadt aus? Dieser Frage stellt sich Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) am 2. Mai . Eines der drängendsten Themen: die Wohnungsnot in Hamburg. Der SPD-geführte Senat will mit seiner so genannten Wohnungsbau-Offensive jährlich 6000 neue Wohnungen bauen. Diese werden auch dringend benötigt in Zeiten, in denen selbst Mieter aus der Mittelschicht kaum mehr bezahlbaren Wohnraum finden. „Hamburg ist eine der reichsten Städte Europas. Eine zukunftsfähige Stadt muss Platz für alle bieten“, sagt Hinz&Kunzt-Chefredakteurin Birgit Müller. „Die Wohnungsbau-Offensive reicht aber nicht aus.“ In puncto Sozialwohnungen baue der Senat sogar nur gegen den Schwund an. Geplant sind der Neubau von 2000 Wohnungen jährlich. „Aber es fallen im gleichen Zeitraum 4000 Wohnungen aus der Sozialbindung.“

Die Saga GWG muss mehr in die soziale Pflicht genommen werden. Das forderte vor kurzem die Diakonie. Birgit Müller will den Bürgermeister fragen, ob er sich dafür einsetzen will. Die Saga GWG vermietet jährlich 9000 Wohnungen neu. Die Hälfte davon soll laut Diakonie an Menschen vermietet werden, die bisher auf dem Wohnungsmarkt keine Chancen haben.

Außerdem: Sanierungen wie etwa bei den Esso-Häusern dürfen nicht dazu führen, dass ganze Stadtteile aufgewertet, aber die ursprünglichen Mieter vertrieben werden. Eine weitere Forderung: Leerstand muss beseitigt werden. Hinz&Kunzt hat bereits 2011 „Hamburgs schönste Leerstände“ dokumentiert. „Es kann nicht sein, dass Wohnungen teils jahrelang leer stehen, während Menschen draußen auf der Straße übernachten müssen“, so Müller. Für ausreichend Gesprächsstoff auf dem Podium ist also gesorgt.

Text: SIM/BIM
Illustration: Gerd Altmann/pixelio.de

Es diskutieren:
Jürgen Bruns­-Berentelg, Vorsitzender Geschäftsführung HafenCity Hamburg
Winfried Hermann MdL, Minister, Stuttgart
Ulrich Mack, Prälat, Stuttgart
Birgit Müller, Chefredakteurin Hinz&Kunzt, Hamburg
Olaf Scholz, Erster Bürgermeister Präsident Senat Freie und Hansestadt Hamburg
Moderation: René Reckschwardt, Projektkoordinator Internationale Bauausstellung (IBA) Hamburg
Musik: Halfpastsex, Wiesbaden

Zukunft der Stadt – Wir haben hier keine bleibende Stadt …, Podiumsdiskussion, Do., 2.5., 11-13 Uhr, Open Air-Bühne an den Magellan-Terrassen

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