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Die Juni-Ausgabe von Hinz&Kunzt ist da!

30. Mai 2011 | Von | Kategorie: Das Thema

Ab sofort bei unseren Verkäufern zu haben: die neue Hinz&Kunzt. Darin lesen Sie: Was unser Titelheld, der Pianist Joja Wendt, so treibt. Wie Ex-Hinz&Künztler Klaus seine Drogensucht besiegt hat. Auszüge aus einem neuen Buch über Lohndumping. Vom Arbeiter-Strich in Wilhelmsburg. Die Geschichte von Urmila Chaudhary, die sich aus der Sklaverei befreit hat.

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Pianist aus Leidenschaft: Joja Wendts Hände – und der ganze Mann – brennen für die Musik. Foto: Daniel Cramer

Klaus ist wieder da. Aber nicht als Verkäufer, sondern quasi als Botschafter des Projektes, mit dem der 54-jährige Bootsbauer den Ausstieg aus der Drogensucht geschafft hat. Wir haben ihn in Kiel besucht und gesehen, wo er jetzt lebt und wie gut es ihm geht. Was ihm geholfen hat? „Wir arbeiten in einer Tischlerwerkstatt und zum Teil leben wir zusammen“, sagt er. „Es war eine harte Zeit, aber wir haben jeden Tag Erfolgserlebnisse.“ Klaus’ Geschichte lesen Sie in unserer Juni-Ausgabe.

Lesen Sie auch, was Caris Landgraeber bewegt. Sie ist Mitarbeiterin eines Beschäftigungsträgers. Bei der Förderung von  Langzeitarbeitslosen drohnt der Kahlschlag. Caris Landgraeber hat viele Betroffene begleitet und erzählt aus der Welt der „arbeitenden Arbeitslosen“. Sie fordert von Politikern: „Seien Sie ehrlich!“ Ihren offenen Brief lesen Sie in der neuen Hinz&Kunzt.

Unterste Schublade ist es, wenn Menschen schuften und dafür Dumpinglöhne bekommen. Die beiden Gewerkschaften Nahrung, Genuss, Gaststätten und Verdi haben deshalb die Internetplattform www.dumpinglohnmelder.de eingerichtet. Zusammen mit Günter Wallraff geben sie das Buch „Leben ohne Mindestlohn – Arm wegen Arbeit“ heraus. Unser langjähriger Autor Ulrich Jonas hat für das Buch mit vielen Menschen gesprochen hat, die für Hungerlöhne gearbeitet haben. In der neuen Hinz&Kunzt lesen Sie Auszüge aus dem neuen Buch.

Schockiert kam unser Fotograf Mauricio Bustamante von einer Recherchereise zurück. Er hatte eine Kollegin vom Spiegel nach Bulgarien begleitet. Die Story: In Wilhelmsburg arbeiten bulgarische Tagelöhner für drei Euro die Stunde. Die Männer werden nicht nur von den Arbeitgebern, sondern zusätzlich von Menschen ausgenutzt, die selbst arm dran sind. Die vermieten den Bulgaren ihre Bruchbuden für teures Geld  – und kassieren womöglich noch Geld vom Amt. Wir danken dem Spiegel und der Autorin Özlem Gezer für die Geschichte der Hoffnungsreisenden.

Lernen Sie außerdem eine junge Frau kennen, die ihr Schicksal in die Hand genommen hat. Und wie! Als Urmila Chaudhary sechs Jahre alt war, wurde sie als Sklavin verkauft. Elf Jahre lang wurde sie ausgebeutet. Heute besucht sie eine Schule und kämpft gegen das ausbeuterische System, an das sie ihre Kindheit verloren hat.

Auf dem Titelbild der Juni-Ausgabe sehen Sie Joja Wendt, Komponist und Pianist aus Hamburg. Musikbegeisterte kennen ihn sicher schon. Vielleicht haben Sie ihn auch bei der Hinz&Kunzt-Geburtstagsparty zum 15-jährigen Jubiläum in der Fabrik live gesehen und spielen gehört. Das ist nun auch schon wieder eine ganze Weile her. Es war Zeit, dass wir ihn mal wieder treffen und fragen, was der leidenschaftliche Klavierspieler gerade plant.

Diese uns andere Geschichten erwarten Sie in der neuen Hinz&Kunzt!

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