Krimiautor Freidrich Dönhoff

„Ich habe gelernt, ganz genau hinzuschauen.“

Mit „Seeluft“ hat Friedrich Dönhoff seinen dritten Hamburgkrimi mit seinem Helden Sebastian Fink vorgelegt. Ein Gespräch mit ihm über Feinstaub, das Eigenleben seiner Helden und seine Großtante Marion Gräfin Dönhoff.

Sein KOMMISSAR Sebastian Fink ist ein wenig gehemmt. Friedrich Dönhoff wird sein Leben schon noch durcheinanderwirbeln. Foto: Daniel Cramer
Sein KOMMISSAR Sebastian Fink ist ein wenig gehemmt. Friedrich Dönhoff wird sein Leben schon noch durcheinanderwirbeln. Foto: Daniel Cramer

(aus Hinz&Kunzt 242/April 2013)

Wir nehmen beide einen Schluck Kaffee, ich will loslegen, aber Friedrich Dönhoff ist schneller: „Wo liegt eigentlich die Redaktion von Hinz&Kunzt?“, will er wissen. Und wie viele Verkäufer es gebe und wie groß eigentlich die Gewinnspanne pro Zeitung für sie sei. Er setzt nach: „Und geben die Leute auch mal mehr, als die Zeitung kostet?“ Er schiebt die Tasse zur Seite und fängt nun seinerseits an zu erzählen:

FRIEDRICH DÖNHOFF: Meine Großtante hat immer etwas gegeben, auch den sogenannten Bettlern. Und sie hat mit den Leuten immer geredet. Sie hat keinen ausgelassen, und wenn wir unterwegs waren, dauerte es manchmal lange, irgendwo hinzukommen. Sie nahm jeden Menschen wahr. Und sie hat sich unheimlich mit den Leuten gestritten, die sagten: „Denen dürfen Sie nichts geben … die sind in Wahrheit steinreich … die werden abends mit ’nem dicken Auto abgeholt …“ … Lesen Sie weiter in der April-Ausgabe von Hinz&Kunzt!

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