Navigation
Kontakt

FAQ 3: Wie funktioniert der Hinz&Kunzt-Verkauf?

11. November 2013 | Von | Kategorie: Archiv

Faq-HK-03Wer Hinz&Kunzt verkaufen will, braucht einen Verkäuferausweis mit seiner persönlichen Verkäufernummer. 468 offizielle Verkaufsplätze gibt es auf Hamburgs Straßen und Plätzen – an U-Bahn-Haltestellen, vor Supermärkten, Theatern und Einkaufszentren. Der Verkauf auf Wochenmärkten und bei Großveranstaltungen ist frei, in Bars und Restaurants ist er nur mit Erlaubnis des Wirts möglich, in Bussen und Bahnen gar nicht erlaubt.

5770 Verkaufsausweise hat das Hinz&Kunzt-Vertriebsteam bis Mitte Oktober 2013 ausgestellt. 462 Hinz&Künztler waren in diesem Monat als Verkäufer aktiv. Sie kaufen das Straßenmagazin im Hinz&Kunzt-Vertrieb in der Altstädter Twiete für 90 Cent pro Stück – wie viele, bestimmen sie selbst. An ihrem Verkaufsplatz verkaufen die Hinz&Künztler das Magazin für 1,90 Euro. Pro verkaufter Zeitung bleibt ihnen also ein Gewinn von 1 Euro – plus eventueller Trinkgelder. Es ist nicht erlaubt, im Alkohol- oder Drogenrausch zu verkaufen oder während des Verkaufs zu betteln.

Ihr fester Verkaufsplatz ist für viele Hinz&Künztler viel mehr als eine Arbeitsstelle. Wenn Sie die Menschen, die dort auch arbeiten und ihre Kunden jahrelang kennen, wird er für sie so etwas wie ein Zuhause.

Neben dem Zeitungsverkauf und der Betreuung an den Verkaufsplätzen bietet das Vertriebsteam einen Kaffeetresen und regelmäßige Freizeitaktivitäten: einen monatlichen Filmabend, Skatrunden, Dartspielen und Bowling. Außerdem alljährlich eine Weihnachtsfeier und ein Sommerfest oder einen Ausflug. Im Vertrieb, der das Herzstück von Hinz&Kunzt ist, sind fast nur ehemalige Verkäufer angestellt.

Lesen Sie auch: Mein Platz ist mein Zuhause – Wie schlimm es ist, wenn ein Hinz&Künztler von seinem Platz vertrieben wird.

Zurück zu den Fragen

Schreibe einen Kommentar