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Die neue Hinz&Kunzt ist da!

25. Februar 2010 | Von | Kategorie: Das Straßenmagazin, Hinz&Künztler

H&K 205Ab morgen nur auf Hamburgs Straßen und Plätzen: Die druckfrische Hinz&Kunzt-Märzausgabe.

Dieses Mal gibt’s ein Interview mit Hamburgs Pop-Chamäleon Jan Delay, der von einem verstorbenen Freund, Hip-Hop auf Deutsch und seiner Jugend in Eppendorf erzählt. Außerdem im Heft: ein Porträt von Klaus Lenuweit, seit 15 Jahren Hinz&Künztler, der als manisch-depressiver Mensch fast täglich ein Wechselbad der Gefühle durchmacht – himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt.

Auch sonst platzt unser neues Heft fast vor spannenden Einblicken und interessanten Menschen: eine Fotoreportage des Fotografen Dmitrij Leltschuk berichtet von illegalisierten Gastarbeitern im russischen St. Petersburg, mit dem Regisseur Wolf Hermsen haben wir über seinem ersten Spielfilm „Der Puppenspieler von Havanna“ gesprochen. In unserem Kommentar geht Ulrich Jonas der Frage nach, was Guido Westerwelle wohl mit der „spätrömischen Dekadenz“ von Hartz-IV-Empfängern gemeint hat. Und wie viele andere Hamburger fragen wir uns: Wo bleibt eigentlich das Recht auf Stadt für alle?

All das und noch viel mehr lesen Sie nur in der neuen Hinz&Kunzt. Natürlich wieder mit Kulturtipps für den ganzen März, Geschichten über unsere Unterstützer und der Momentaufnahme, die einen Einblick in das Leben unseres Verkäufers Christian Hilgers bietet. Kurz und gut: Lesen Sie die neue Hinz&Kunzt!

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4 Kommentare
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  1. Aus Varanasi beste Gruesse an das gesamte Team
    Dr JA

  2. Hier kommt was für den gebürtigen Eppendorfer Jan Delay:

    Lieber Jan, wie bist du denn drauf? Aber deine Konzertkarten für soziale 32,60 Euro/Stück in der ach so schäbigen Color-Line-Bude, die darf ich militante Eppendorf Mutti, die ich den ganzen Tag in Boutiquen abhänge, dann für deine (drei !) sich noch in der Ausbildung befindenden treuesten Fans löhnen, oder was? Wer soll dir denn glauben, dass du hier als Zivi unterwegs warst? Hilfsbedürftige Menschen in Eppendorf? Die gibt es doch hier gar nicht!

    Beste Grüße U. Langerbeins

  3. Wieder einmal eine gelungene Ausgabe mit schönen Bildern und interessanten Artikeln, wobei mir der erste Beitrag über Herrn Lenuweit sehr nah ging. Ich hoffe er findet wieder Mut und Kraft!

    Als Beginner-Fan hätte ich mir natürlich ein etwas längeres Interview gewünscht, doch man kann ja nicht alles haben.
    Der Kritik von Frau Langerbeins kann ich mich nur anschließen. Die Kartenpreise sind neuerdings doch ein wenig hoch. Schade drum!

    Schöne Grüße

  4. Ich ärgere mich (wie so oft) über manche Kommentare im Hartz IV Artikel.
    Dass Kranke und Kinder zusätzliche Unterstützung brauchen, will ich gar nich bestreiten, ABER andere kommen auch mit so einem Betrag an Kohle aus:
    Der Bafög- Höchsatz liegt bei unter 650 Euro. Wer Hamburger Mietverhältnisse kennt, weiß dass selbst in einer WG leicht 300 Euro an Miete weggehen. Von Möbel, Internet oder Handy mal ganz abgesehen. Vom Rest muss man Essen, Getränke, Klamotten, mal n Zugticket, Praxisgebühr … zahlen. Studiengebühren und Semesterbeitrag schlagen allein schon mit gut 100,- € pro Monat zu Buche.
    Wenn da also steht: „Oder kommen Sie mit 132,83 Euro im Monat für Lebensmittel aus?“, dann lautet die Antwort „JA“. Wenn man vernünftig plant und rechnet, geht das. Macht kein Spaß, aber es geht, ich leb ja auch noch.

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