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Strassenmagazin

Die neue Hinz&Kunzt ist da

28. Februar 2014 | Von | Kategorie: Nachrichten

Die Top-Themen der Hinz&Kunzt-Märzausgabe: der Mut der indischen Journalistin Tongam Rina, der Brückenschlag zwischen der Mittelmeerinsel Lampedusa und St. Pauli, Wilhelmsburg nach der IBA, Hardy Krüger jr. im Interview, Ina Müllers Stammkneipe

Liebe Leserinnen und Leser,

wir sind alle überfordert. Die rund 800 Menschen, die im Winternotprogramm untergebracht sind, müssen tagsüber raus – und alle Obdachloseneinrichtungen sind überfüllt. Die Aggressionen steigen, die Nerven liegen blank. Das Herz As musste aus Krankheitsgründen sogar zwei Wochen geschlossen werden. Dann laufen noch ganz heftige Fälle auf, wie der von Kristine und ihrem Baby: Sie hatte frisch entbunden – da wurde ihr das Baby weggenommen, weil sie im Winternotprogramm ist. Zum Glück deutete sich bei Redaktionsschluss ein Happy End an. Wir fordern trotzdem: Das darf nicht wieder passieren, dass Familien getrennt werden, weil sie arm sind!

Intern müssen wir Abschied feiern. Ute Schwarz, 14 Jahre lang zuständig für die Geldverwaltung vieler Hinz&Künztler und für die Spendenverwaltung, geht in den Ruhestand. Wir freuen uns sehr, dass Susanne Wehde ihre Nachfolgerin wird. Aber, Ute: Wir werden dich und das Bankhaus Schwarz vermissen! Auch neu: Christian Hagen, bisher stellvertretender Vertriebsleiter, ist unser neuer Vertriebschef. Der bisherige Vertriebsleiter Frank Belchhaus ist jetzt Büroleiter und EDV-Beauftragter.

Eine Frau, die uns im Februar Mut gemacht hat, ist unsere Titelhelding. Tongam Rina ist selbst eine sehr mutige Frau. Die indische Journalistin wird in ihrer Heimat bedroht, weil sie sich für Frauen einsetzt und kritisch berichtet. In Hamburg konnte sie sich für einige Zeit erholen, sie war auf Einladung der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte hier. Wenn sie jetzt zurück nach Indien geht, will sie mit neuer Kraft weiterkämpfen. Wir bewundern sie für ihre Entschlossenheit!

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Manche Besucher wollen nur mal reinschauen in den Schellfischposten, in den Ina Müller zu „Inas Nacht“ lädt. Das nervt Wirtin Ulla Müller manchmal. Foto: Dmitrij Leltschuk

Eine ganz andere Herausforderung hat Ulla Müller gewuppt. Der Lebenstraum ihres Vaters war eine Hafenkneipe. Um den „Schellfischposten“ auf St. Pauli zu eröffnen, zog die Familie eigens von Düsseldorf nach Hamburg. Als Herr Müller starb, drohte die Kneipe den Bach runterzugehen. Ulla Müller hat es geschafft, sie vor dem Aus zu bewahren – auch dank eines prominenten Stammgastes: In den Schellfischposten lädt Moderatorin und Sängerin Ina Müller regelmäßig zu „Inas Nacht2“ ein. Lesen Sie mehr über die Kneipe und die beiden Frauen Müller in der aktuellen Hinz&Kunzt.

Und verpassen sie auch nicht: Wie St. Pauli und Lampedusa eine Bürgerbrücke errichten wollen. Was Schauspieler Hardy Krüger jr. über Freundschaft erwählt. Was in Wilhelmsburg nach der IBA los ist. Und welche Chancen indische Kinder haben, wenn sie nach der Arbeit zur Nachtschule gehen.

Ihr Hinz&Kunzt-Team

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