Da ist Musik drin

Die CD mit exklusiven Duetten für Hinz&Kunzt – 15 KunztStücke, ausgedacht und aufgenommen von Hamburger Musikern, produziert von der Firma edelkultur

(aus Hinz&Kunzt 189/November 2008)

Vorhang auf für alte Hasen und Newcomer! 30 Hamburger Musikerinnen und Musiker und die Firma edelkultur haben für Hinz&Kunzt eine CD mit 15 Duetten aufgenommen. Exklusiv und bisher ungehört versammelt dieses Geburtstagsgeschenk unter dem Titel „KunztStücke“ eine wilde Mischung aus leisen und lauten Tönen, souligen Liebesliedern, melancholischen Balladen und frechen Poesien.

Vince Bahrdt & Marta Jandová
„Ich warte nicht“

Orange-Blue-Sänger Vince Bahrdt und Die-Happy-Frontfrau Marta Jandová haben sich für „Ich warte nicht“ zusammengeschlossen. Stimmgewaltig sind sie beide, stammen aber musikalisch aus verschiedenen Welten. Marta Jandová hat mit ihrer kraftvollen Stimme und ihrem Charme schon Tausende bei Rock am Ring zum Tanzen gebracht. Das aus Prag stammende Stimmwunder kann alles, von Hauchen bis Shouten. Ihr Duett-Partner Vincent Bahrdt steht für sanfte Töne. Ihm gelang 2000 der Durchbruch mit dem Hit „She’s got that light“ und er hat sich auch als Komponist von Filmmusik einen Namen gemacht. Auf dem aktuellen Udo-Lindenberg-Album ist er Ko-Autor von drei Songs.

www.mordballaden.de

www.martajandova.de


Wolfgang Müller & Moritz Krämer
„Dinosauriertag“

Zwei Stadtpoeten und Chronisten des neurotischen Alltags unserer Städte sind nicht zufällig für „KunztStücke“ aufeinandergetroffen. Moritz Krämer lebt und arbeitet in Kreuzberg. Er ist der Spezialist für melancholische Songs, die direkt ins Herz treffen. Genau wie Wolfgang Müller, der in Hamburg lebt. Beide arbeiten mit ihrer Stimme, ihrer Gitarre und sparsamer Instrumentierung. In ihrem Song „Dinosauriertag“ kommt ein Bläsersatz dazu. Die Dinosaurier sind glücklich, denn sie sind auf sympathische Art altmodisch: „Ich finde nichts da draußen, was mir innerlich entspricht.“ Das Gefühl kennen wir doch alle.

www.mueller-musik.de

www.moritzkraemer.de

Caroline Kiesewetter & Yared Dibaba
„Hamburg ist schön“

Caroline Kiesewetter ist vielen sicher als Caro aus der Sesamstraße ein Begriff. Auch als gefühlvolle Interpretin von Jazz-Standards in deutscher Sprache hat sie sich einen Namen gemacht und manche musikalische Rarität wieder zum Leben erweckt. So auch „Hamburg ist schön“ – ein Song, den ihr Vater Hartmut Kiesewetter ursprünglich für Paul Kuhn geschrieben hatte. Als Partner wählte sie Yared Dibaba, einen Mann, der in verschiedenen Disziplinen zu Hause ist. Ein Mann mit vielen Stimmen und vielen Sprachen. Vielen ist er sicher als Fernsehmoderator beim NDR vertraut. Mit „Hamburg ist schön“ verleiht er seiner Stimme Flügel und setzt seiner Wahlheimat zusammen mit KunztStück-Partnerin Caroline Kiesewetter ein musikalisches Denkmal.

www.caroline-kiesewetter.de

www.yared.de


Justin Balk & Alexander Zuckowski
„Dieses Lied“

Alexander Zuckowski ist Songschreiber und Sänger, Justin Balk Sänger und Songschreiber. Beide leben in Hamburg und sind befreundet. Richtig schwer war es also nicht, sie zu einem Duett ins Studio zu locken. Und da haben sie eine schöne, poetisch-melancholische Dosis neuer Hamburger Musik produziert. Scheinbar einfach und schwerelos und dennoch mit viel Gefühl. Nach „Dieses Lied“ wollten beide am liebsten gleich ein ganzes Album zusammen aufnehmen. Nur zu.

www.justinbalk.de

www.myspace.com/alexanderzuckowski


Regy Clasen und Ruben Cossani
„Liebe so gut es ging“

Noch vor ein paar Jahren wussten nur Musikkenner, wer Regy Clasen ist. Aber seit ihrem zweiten, 2004 von ihr selbst produzierten Album hat Hamburgs souligste Frauenstimme eine eingeschworene Fangemeinde. Nicht zuletzt, weil die Künstlerin begeistert durch Hamburgs Clubs tourt. Ruben Cossani, das neue Band-Projekt von Michel van Dyke, ist hingegen ganz frisch: 60er-Jahre-inspirierter Pop mit hintergründigen Texten. Van Dykes musikalische Vorlieben sind auch in „Liebe so gut es ging“ eingeflossen.

www.regyclasen.de

www.rubencossani.de

Wolfgang Michels & Kim Frank
„Liebe ist frei“

Wolfgang Michels ist ein alter Hase. In den Siebzigern debütiert er als Sänger und Gitarrist mit der Akustik-Folk-Band Percewoods Onagram, geht nach Kalifornien und veröffentlicht später Solo-Alben in deutscher Sprache, teilweise in Zusammenarbeit mit Rio Reiser. Dann wird es still um Michels, erst 2008 startet er mit einer neuen CD wieder durch. Auch sein Duett-Partner Kim Frank ist schon länger im Musikgeschäft. Zwar ist er noch keine 30, hatte aber schon mit 17 Jahren einen Riesen-Erfolg als Frontmann von „Echt“. Auch um Kim Frank war es einige Jahre musikalisch still. Jetzt sind beide wieder da.

www.wolfgang-michels.de

www.kimfrank.de


Nils Koppruch & Gisbert zu Knyphausen
„Knochen und Fleisch“

Nils Koppruch lebt und arbeitet als Musiker und freischaffender Künstler in Hamburg. Von 1996 bis zur Auflösung der Hamburger Band Fink 2005 war er deren Songschreiber, Texter und Sänger. Mit Gisbert zu Knyphausen traf Koppruch auf seinen Wunschpartner. Der hat erst im April ein hoch gelobtes Debütalbum vorgelegt. „Knochen und Fleisch“ ist eine etwas morbide Hymne auf das Leben. Poetisch, wild und witzig – wie die Musik der beiden Singer/Songwriter.

www.nilskoppruch.de

www.gisbertzuknyphausen.de

Michy Reincke & Stefan Gwildis
„Mach Dein Herz Laut“

Michy Reincke und Stefan Gwildis sind zusammen zur Schule gegangen, und ihre Wege haben sich auch künstlerisch schon öfter gekreuzt. Ohne sie ist die Hamburger Musikszene nicht denkbar: Seit seinem Hit „Taxi nach Paris“ mit seiner damaligen Band Felix de Luxe ist Michy Reincke unermüdlich als Komponist, Labelmanager, Sänger und Veranstalter unterwegs. Stefan Gwildis zieht seit seinem großen Durchbruch im Alter von 45 Jahren ganz Deutschland mit seiner unglaublichen Stimme und seiner Ausstrahlung in den Bann. Es ist ihnen nicht schwer gefallen, ihr Herz für Hinz&Kunzt laut zu machen.

www.michyreincke.de

www.stefangwildis.de

Anna Depenbusch & Aino Löwenmark
„Hafen im Blut“

Anna Depenbusch und Aino Löwenmark haben „Hafen im Blut“, und davon handelt auch ihr Song. Ein heiteres Stück, von zwei herausragenden Sängerinnen jeweils in ihrer Muttersprache gesungen. Aino Löwenmark stammt aus Schweden. Mit Fjarill veröffentlichte sie 2006 ein erstaunliches Debütalbum, das von ihrer klaren, kraftvollen Stimme lebt. Anna Depenbusch wusste schon als Kind, dass sie Musikerin werden will, und hat sich als Sängerin und Komponistin längst einen Namen gemacht. Sie mag Skandinavien, Hamburg – und jetzt auch Aino Löwenmark.

www.anna-musik.de
www.fjarill.de


Tess Wiley & Dirk Darmstaedter
„Vorbei“

Gitarrenpop in Deutschland hieß vor knapp 20 Jahren automatisch Jeremy Days. Den Hit „Brand New Toy“ kennt auch heute noch jeder. Die Band gibt es schon lange nicht mehr, aber Sänger Dirk Darmstaedter hat zum Glück solo weiter gemacht und ist musikalisch umtriebig. Als Duettpartnerin hat er sich Tess Wiley von seinem Label Tapete Records ausgesucht. Die gebürtige Texanerin pendelt mit ihren Songs zwischen Folk und Country und lässt einen die Sehnsucht nach der Weite der amerikanischen Landschaft spüren.

www.myspace.com/tesswiley

www.dirkdarmstaedter.com


Nils Wülker & Xóchil A. Schütz
„Gute Mächte“

„Ich bin ein Singer/Songwriter – mit dem Unterschied, dass ich nicht singe und meine Songs nach Jazz klingen“: So beschreibt Trompeter Nils Wülker seine Musik. Er hat schon mehrere hoch gelobte Alben veröffentlicht und war als Gastsolist unter anderem mit Ute Lemper auf Tournee. Als er den Text von Xóchil las, wusste er sofort, dass er dazu spielen möchte. Seine Duett-Partnerin ist eigentlich keine Sängerin, sondern eine hervorragende Autorin, Dichterin und Slam-Poetry-Virtuosin. Aber das Experiment ist gelungen: Xóchils magischer Sprechgesang passt perfekt zu Nils Wülkers eindringlichem Spiel. Da waren „gute Mächte“ am Werk.

www.nilswuelker.com

www.xochillen.de


Paulus & Tadday
„Ohne sie“

„Wenn ich später mal vor der Himmelstüre stehe, soll Petrus für mich auf einem Fender Rhodes den Eintritt in die Unendlichkeit begleiten“, sagt Paulus, denn Paulus liebt den Funk und Soul der Siebziger – obwohl er da noch gar nicht geboren war. Soulig ist auch „Ohne sie“, eingespielt mit Tadday, einer Songwriter-Entdeckung aus 2007. Der junge Künstler spürt eine Zerrissenheit zwischen Rock ’n’ Roll und Glauben, die er auch in seinen Texten zum Thema macht. In „Ohne sie“ geht es allerdings um die irdische Liebe, genauer um die bittere Süße des Liebeskummers.

www.myspace.com/paulusfunk

www.myspace.com/tadday


Katrin Wulff & Sannah
„Halte die Zeit an“

Sannah und Katrin Wulff – das bedeutet geballte Stimmpower, ein riesiges musikalisches Spektrum und eine Doppelpackung Lebensenergie. Sannah, geboren in Kanada, ist als Weltbürgerin nach Hamburg gekommen. In ihrer Musik spiegelt sich die Erfahrung vieler Lebensstationen auf der ganzen Welt wider. Als Frontfrau der Positunes hat sie dem weiblichen Soul und Funk in Hamburg eine Heimat gegeben. Katrin Wulff hat 2008 ihr Debütalbum „Angekommen“ vorgelegt und ist damit nach Touren unter anderem mit Xavier Naidoo und Udo Lindenberg solo durchgestartet. Die Schauspielerin und Songschreiberin überzeugt mit ihrer vier Oktaven umfassenden Stimme und ihrer starken Bühnenpräsenz.

www.katrinwulff.de

www.sannah.net

Kolkhorst & Rantanplan
„Los Paul“

Kai-Uwe Kolkhorst und Torben Meissner von der Skapunkband Rantanplan erzeugen in „Los Paul“ eine Kraftwelle, die von den Ohren in die Hüften schwingt. Seit 1995 sorgt Torben Meissner mit Reimer Bustorff bei Rantanplan für spektakuläre Auftritte. In Kolkhorst hat Rantanplan einen Verbündeten gefunden, der sich allen Schubladen verweigert. Rockiger Elektropop oder poppiger Elektropunk? Eigentlich ist Kolkhorst nicht in Worte zu fassen, man muss ihn und seinen Drumcomputer hören.

www.myspace.com/kolkhorst

www.rantanplan-sucks.de

LaLeLu & ElbtonalPercussion
„Pofalla“

Musikalisch Grenzen überschreiten und lustvoll den Rahmen sprengen: Der Song „Pofalla“ zeigt, wie es geht. LaLeLu, Hamburgs bekannteste A-capella-Formation ohne Tabu, und das Percussion-Quartett Elbtonal widmen „Ronaldo Pofalla“, einem Politiker unserer Tage, mit Witz und Humor eine weltmusikalische Hommage. Die Gesangskomiker und die Drumvirtuosen von der Elbe gehen eine großartige Verbindung ein und würzen KunztStücke mit einer deftigen Prise Humor.

www.lalelu.de

www.elbtonalpercussion.de

Sybille Arendt

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