„Verrückt, oder?“

Wie Collin Benjamin HSV-Profi wurde, warum er junge Fußballer in seinem Heimatland Namibia unterstützt – und was er über Armut in Deutschland denkt (aus Hinz&Kunzt 164/Oktober 2006) Petra Neumann Es ist heiß an diesem Morgen. Auf dem Trainingsplatz des HSV neben der AOL-Arena schwitzen nicht nur die Spieler. Es schwitzen auch die Fans, die seit […]

Das Fachstellen-Desaster

Bessere Hilfe für Wohnungslose versprach Sozialsenatorin Birgit Schnieber-Jastram. Doch die Zwischenbilanz des „neuen Hilfesystems“ fällt verheerend aus (aus Hinz&Kunzt 164/Oktober 2006) Ulrich Jonas „Hilfe aus einer Hand“, „aufsuchende Sozialarbeit“, „Prävention“: Mit diesen Schlagworten präsentierte Sozialsenatorin Birgit Schnieber-Jastram (CDU) im Juli 2005 die neuen Fachstellen für Wohnungsnotfälle. Gut ein Jahr nach Verkündung des „neuen Hilfesystems“ zeigt […]

Und raus bist du!

Eine Studie zeigt: Wer aus seiner Wohnung geräumt wird, bekommt oft nicht die Hilfe, die er braucht (aus Hinz&Kunzt 164/Oktober 2006) Ulrich Jonas Mehr als 3000 Menschen pro Jahr werden in Hamburg wegen Mietschulden aus ihrer Wohnung geräumt. Eine bundesweit einmalige Studie von Ethnologen der Uni Hamburg, deren Ergebnisse Hinz&Kunzt exklusiv vorab veröffentlicht, zeigt: Viele […]

Dann machen wir es selbst!

Wie engagierte Luruper die Armut von morgen verhindern (aus Hinz&Kunzt 164/Oktober 2006) Als die Bücherhallen vor anderthalb Jahren ihre Filiale im Stadtteil dichtmachten, schlug die Stunde der Luruper Stadtteilgenossenschaft: Sie stellte das „Lesekulturcafé“ auf die Beine. Vor allem Kinder aus sozial schwachen Familien wollen die ehrenamtlich arbeitenden Kulturkämpfer an die Welt der Bücher heranführen. Denn […]

„Künstler sind immer negativ“

Georg Kreisler und Tim Fischer über Freundschaft, Alter und falsche Gratulanten (aus Hinz&Kunzt 164/Oktober 2006) Kabarett-Legende Georg Kreisler inszeniert sein Stück „Adam Schaf hat Angst“ im Schmidt Theater. Die Rolle des alternden Schauspielers übernimmt Tim Fischer – glühender Kreisler-Bewunderer. Wir haben die beiden Freunde und Kollegen im Hotel Atlantic getroffen.

Die Geschichte meines Lebens

(aus Hinz&Kunzt 164/Oktober 2006) Hamburger Journalisten schreiben über die Reportage, die sie am meisten bewegt oder verändert hat Nachrichten sind immer fern. Wir hätten ein anderes Verhältnis zu ihnen, wenn sie allabendlich vor der Tür stünden und sprächen: Ich bin es, Ihre persönliche Katastrophe, Ihre Seuche, Ihre Massenvernichtung. Aber so ist es nicht. Daran, dass […]

Zurück ins Elend

Die Heroinambulanz soll Ende des Jahres schließen – was passiert mit den Abhängigen? (aus Hinz&Kunzt 164/Oktober 2006) In der Heroinambulanz bekommen Abhängige im Rahmen einer bundesweiten Studie Heroin unter ärztlicher Aufsicht. Den Süchtigen geht es besser. Deshalb befürworten die Wissenschaftler die staatliche Abgabe der Droge. Doch dazu müsste das Betäubungsmittelgesetz geändert werden.