„Legen Sie die Akte nach unten!“

Ralph Bornhöft, Chef der Ausländerbehörde, über Abschiebungen und den schlechten Ruf seines Hauses (aus Hinz&Kunzt 148/Juni 2005) Erst will Hamburg erster sein beim Abschieben von Afghanen, und nichts klappt. Zum Beispiel werden Afghanen zur Ausreise aufgefordert, die eigentlich bleiben dürfen. Dann ein Dokumentarfilm, der Mitarbeiter der Ausländerbehörde beim miesen Umgang mit Ausländern zeigt. Und schließlich […]

Wohnen auf dem Pulverfass

Wo früher eine Munitionsfabrik war, ist heute eine friedliche Siedlung: Ortstermin in Schenefeld (aus Hinz&Kunzt 148/Juni 2005) Vielleicht doch aus der Stadt rausziehen? Nicht gleich aufs Land, aber an den Rand, wo es gemächlicher zugeht? Nach Schenefeld etwa, Rückzugsgebiet für Hamburger, die sich ein eigenes Häuschen gönnen und doch nicht zu fern der Großstadt sein […]

Zum Weinen schön

Durch Zufall zum Ballett, jetzt Erster Solist: Carsten Jung tanzt in der Hamburger Compagnie von John Neumeier (aus Hinz&Kunzt 148/Juni 2005) „Tanzen ist kein Job für mich, sondern eine Erfüllung. Etwas auszudrücken, was ich in mir finde, ist mir noch viel wichtiger, als eine Technik in Perfektion vorzuführen“, sagt der 30-Jährige. Jung, der seit 1994 […]

Der Gipsy-Swing lebt!

Musik in der vierten Generation: Wolkly Rosenberg tritt mit Fami-lie und Freunden beim Hamburger Festival der Roma und Sinti auf (aus Hinz&Kunzt 148/Juni 2005) Ein Festival der Sinti und Roma war schon immer sein Traum. Vom 24. bis 26. Juni geht er für den Musiker Wolkly Rosenberg in Erfüllung. Zusammen mit seiner Band „Swing Gipsy […]

Fernweh

Im Ausland ist das Gras nicht grüner (aus Hinz&Kunzt 148/Juni 2005) Rund 20.000 Deutsche wandern jährlich aus? Warum? Und wann sollte man den Traum vom Leben in der Fremde lieber begraben? Ein Gespräch mit Helga Kunkel-Müller von der Evangelischen Auslandsberatung

Fernweh im Stehcafé

Auf der Spur der unbekannten „Tschibofreunde“: das ungewöhnliche Reise- und Fotoprojekt der Hamburgerin Kerstin Schomburg (aus Hinz&Kunzt 148/Juni 2005) Die Hamburger Fotografin Kerstin Schomburg fand 17 Postkarten, die ein Mann an seinen „Tschibofreund“ geschrieben hat – und fuhr los, um sich die Urlaubsorte heute anzusehen. Mit ihren Fotos haben wir unseren Schwerpunkt „Fernweh“ bebildert.

„Es ist ein Riesenkampf, ein normales Leben anzupeilen“

Warum Resozialisierung für die öffentliche Sicherheit so wichtig ist – zwei ehemalige Gefangene erzählen (aus Hinz&Kunzt 148/Juni 2005) Bessere Entlassungsvorbereitung, Erhalt des offenen Vollzuges und der Sozialtherapeutischen Anstalten – das sind die Hauptforderungen des Hamburger Appells an Justizsenator Roger Kusch. Dass Resozialisierung nicht Verhätschelung von Häftlingen ist, sondern auch der Sicher-heit der Bevölkerung dient, bestätigen […]

Der Traum von der „Ballinstadt“

Die Stadt hat fünf Millionen Euro für ein Auswanderer-Museum auf der Veddel zugesagt. Doch die Konkurrenz in Bremerhaven ist schneller (aus Hinz&Kunzt 148/Juni 2005) Mannshohes Gestrüpp verdeckt den Blick auf die verrammelte Baracke. Irgendwann muss sie ihr Obergeschoss eingebüßt haben. Jemand hat den Backstein weiß übergetüncht, aber auch das ist schon verdammt lang her. Nichts […]

Die letzte Station

Schwerer Abschied: der Umzug vom eigenen Zuhause ins Altersheim. SPIEGEL-Reporter Bruno Schrep und Fotograf Jörg Modrow begleiteten zwei Hamburger auf ihrem Weg (aus Hinz&Kunzt 148/Juni 2005) Die 30 Meter vom Haus bis zum Sanitätsauto möchte Herr Lipowschek unbedingt allein bewältigen. Gestützt auf seinen Gehwagen schlurft er langsam, ganz langsam vorwärts, den Rücken tief nach vorn […]

Die letzte Station

Schwerer Abschied: der Umzug vom eigenen Zuhause ins Altersheim. SPIEGEL-Reporter Bruno Schrep und Fotograf Jörg Modrow begleiteten zwei Hamburger auf ihrem Weg (aus Hinz&Kunzt 148/Juni 2005) Die 30 Meter vom Haus bis zum Sanitätsauto möchte Herr Lipowschek unbedingt allein bewältigen. Gestützt auf seinen Gehwagen schlurft er langsam, ganz langsam vorwärts, den Rücken tief nach vorn […]