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Hinz&Kunzt 119/Januar 2003

Härte statt Hilfe

29. April 2010

(aus Hinz&Kunzt 119/Januar 2003) Justizsenator Roger Kusch verschärft den Strafvollzug. Der Sicherheit in der Stadt hilft das kaum. Nicht nur Gefangene protestieren gegen die Verschärfung, sondern auch namhafte Ärzte und Juristen. Hinter Gittern rumort es. An einem Montag im Dezember meldeten sich Gefangene der Justizvollzugsanstalt II („Santa Fu“) kollektiv krank und erschienen nicht zur Arbeit. […]

Literatur und Landwirtschaft

29. April 2010

(aus Hinz&Kunzt 119/Januar 2003) Mit dem Mara-Cassens-Preis wird seit 25 Jahren eine wichtige Aus-zeichnung für den literarischen Nachwuchs vergeben. Doch wer ist Mara Cassens? Ein Hausbesuch bei der Stifterin. Die Morgensonne beleuchtet hartgefrorene Wiesen und Äcker – und fällt großzügig durch die Panoramafenster. So großzügig, dass man die Augen zusammenkneifen muss. Ein großer brauner Hund […]

Sportlicher Witzbewerb

29. April 2010

Beim 1. Hamburger Cup of Comedy bestimmen die Zuschauer, was lustig ist (aus Hinz&Kunzt 119/Januar 2003) Witzig sein, das wollen viele. Vielleicht zu viele, jedenfalls zu oft die falschen. Davon kann man sich allabendlich beim Durchzappen der Quatsch- und Gag-Shows überzeugen. Doch was heißt das schon, witzig? Und wer ent-scheidet, ob Comedy wirklich komisch ist? […]

Verantwortung auf Raten

29. April 2010

Das Bodelschwingh-Haus setzt auf Hilfe beim Wohnen (aus Hinz&Kunzt 119/Januar 2003) Welche Angebote gibt es für Menschen, die nicht mehr auf der Straße leben wollen? In dieser Ausgabe stellen wir das Bodelschwingh-Haus vor. Hinz & Kunzt-Verkäufer Heinz hält einen Schlüssel in der Hand: für anderthalb Zimmer mit Küche und Bad in Barmbek. Es ist seine […]

Ärger auf dem Wohnschiff

29. April 2010

Wachdienst schikanierte Obdachlose (aus Hinz&Kunzt 119/Januar 2003) Zwei Übergriffe durch Wachmänner meldeten Obdachlose vom Wohnschiff „Bibby Altona“. In der Nacht vom 17. auf den 18. Dezember 2002 soll eine Frau von zwei Männern auf den Kopf geschlagen worden sein. Der Vorfall soll sich ereignet haben, nachdem sich Christine B., die an einer schweren Lungenkrankheit leidet, […]

„Dort ein Fritz, hier ein Iwan“

29. April 2010

(aus Hinz&Kunzt 119/Januar 2003) Viele Aussiedler fühlen sich nirgends willkommen. Nicht in der alten Heimat und nicht in Deutschland. Bloß gut, dass es die Familie gibt. „Wenn wir nach Deutschland gehen, sind wir reich“, pflegte Oma Hertha zu sagen. Dabei klopfte sie auf die Kiste, die prall gefüllt war mit Reichsmark. Über Jahrzehnte hütete sie […]

„Hörst du die Brandung?“

29. April 2010

(aus Hinz&Kunzt 119/Januar 2003) Das Zuhause vonHinz &Kunzt-Autor Christoph Jantzen liegt direkt an den Gleisen von S- und Fernbahn. Besser kann man nicht wohnen, findet er. Bei euch ist es aber laut“, sagen Freunde, wenn wir sie auf unseren Lieblingsplatz führen, die Dachterrasse. Sie meinen Deutsche Bahn und HVV. Intercitys, ICEs, Metropolitans, Autoreise-züge, Interregios, Regionalbahnen, […]

Die ungeliebten Kranken

29. April 2010

Wie das AK St. Georg Obdachlose behandelt – oder auch nicht (aus Hinz&Kunzt 119/Januar 2003) Christopher William schüttelt den Kopf. Der Krankenpfleger, der für die Mobile Hilfe der Caritas arbeitet, kann immer noch nicht glauben, was er vergangenen Herbst erlebte. Damals versuchte er, einen schwer kranken Obdachlosen im Allgemeinen Krankenhaus (AK) St. Georg behandeln zu […]

Am Tresen daheim

29. April 2010

Ein Besuch in Hamburger Eckkneipen (aus Hinz&Kunzt 119/Januar 2003) Vielleicht ist es ja nur das Unbekannte, dieses Nicht-wissen-was-kommt-Gefühl, was zunächst etwas Beklemmung verursacht. Noch von draußen, von der Straße her, kein einstimmender Blick möglich auf das, was einen drinnen gleich wohl erwartet. Eckkneipen sind öffentliche Orte, die dennoch dem Fremden als allererstes Distanz signalisieren. Fensterbrettlange […]

GABI lässt grüßen

29. April 2010

Wie Bonn Obdachlosen und Außenseitern hilft (aus Hinz&Kunzt 119/Januar 2003) Überall wächst der Druck auf Obdachlose und Bettler. Überall? Nein, in Bonn sorgen Polizisten und Sozialarbeiter gemeinsam für ein gutes Klima. Groningen? Da fahr ich nie wieder hin!“ Horst kann sich noch heute in Rage reden, wenn die Rede auf die niederländische Provinz-Metropole kommt. Sieben […]