Selbst-Bestimmung statt strenge Regeln
25 Jahre hat die „Mission“ gezeigt,
dass obdachlose Menschen für sich selbst sorgen können.
Sie brauchen dafür Raum und Freiheit.
Ein Buch erzählt jetzt die Geschichte von diesem Projekt.
25 Jahre hat die „Mission“ gezeigt,
dass obdachlose Menschen für sich selbst sorgen können.
Sie brauchen dafür Raum und Freiheit.
Ein Buch erzählt jetzt die Geschichte von diesem Projekt.
Sie müssen nicht ins Museum gehen.
Sie müssen die Kunst nicht sehen können.
Denn es gibt das Projekt „Bei Anruf Kultur“.
Das Angebot bringt Kultur zu Ihnen nach Hause.
Das Angebot ist kostenlos und barrierefrei.
Aber das Projekt hat Geld-Probleme.
Jeden Tag werden in Hamburg etwa drei Wohnungen zwangsgeräumt.
Zwangsgeräumt heißt:
Die Menschen müssen ihre Wohnung verlassen.
Sie dürfen nicht mehr dort wohnen.
Eine Mieterin sollte ihre Wohnung in Bramfeld verlassen.
Aber sie hatte Glück im letzten Moment.
Im Januar gab es in Hamburg sehr viel Schnee.
Wie haben obdachlose Menschen Schutz gefunden?
Was hat die Stadt Hamburg gemacht?
Trotz Schnee, Eis und Minusgraden bleibt das Hamburger Winternotprogramm für obdachlose Menschen tagsüber geschlossen. Die Diakonie fordert ein Umdenken.
In Altona lebt ein Rentner.
Er bekommt Geld vom Amt und sammelt Pfand-Flaschen.
Das Amt hat jetzt das Geld gekürzt.
Das Amt in Altona meint:
„Flaschen-Pfand ist extra Einkommen.“
Die Sozial-Behörde Hamburg findet das Thema nicht wichtig.
Hamburg hilft obdachlosen Menschen im Winter mit einer Not-Hilfe.
Sie können in Not-Unterkünften für kalte Nächte schlafen.
Viele obdachlose Menschen finden diese Not-Hilfe aber nicht gut.
Die Stadt hört den Menschen nur wenig zu.
Blinde Menschen brauchen Leit-Streifen.
Leit-Streifen sind Linien mit Rillen oder Noppen am Boden.
Sehende Menschen achten im Alltag kaum auf die Leit-Streifen.
Erdin Ciplak lebt in Hamburg und ist blind.
Er hat im Internet den Namen „Mr. BlindLife“.
Er macht Videos über sein Leben als blinder Mensch.
Erdin sagt: Leit-Streifen sind sehr wichtig.
Die Polizei will mehr Kameras aufstellen.
Die Kameras sollen die Stadt sicherer machen.
Aber niemand kann sagen,
ob die Kameras wirklich helfen.
Wir treffen die Schriftstellerin Jegana Dschabbarowa.
Sie spricht über ihre Flucht aus Russland,
über ihre Katze und
ihren sanften Großvater aus Georgien.